Apremilast bei Plaque-Psoriasis: Dosierung bei Kindern
Hintergrund
Der vorliegende Bericht des IQWiG bewertet den Zusatznutzen von Apremilast bei mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis. Die Zielgruppe umfasst Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren mit einem Körpergewicht von mindestens 20 Kilogramm.
Voraussetzung für die Behandlung ist, dass für die Betroffenen eine systemische Therapie infrage kommt. Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurden Ustekinumab oder Secukinumab festgelegt.
Laut Bericht stellt die Erkrankung für junge Menschen eine immense körperliche und psychische Belastung dar. Eine orale Therapieoption wie Apremilast könnte insbesondere bei bestehender Nadelphobie vorteilhaft sein.
💡Praxis-Tipp
Bei Kindern mit stark eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min) wird eine Dosisreduktion auf eine einmal tägliche Gabe am Morgen empfohlen. Die Abenddosis wird in diesen Fällen komplett ausgelassen, was auch bei der initialen Dosistitration berücksichtigt werden muss.
Häufig gestellte Fragen
Die Zulassung umfasst Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren mit einem Körpergewicht von mindestens 20 kg. Voraussetzung ist das Vorliegen einer mittelschweren bis schweren Plaque-Psoriasis, für die eine systemische Therapie infrage kommt.
Laut Bericht fehlen geeignete Vergleichsstudien gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie (Ustekinumab oder Secukinumab). Die vorgelegte Zulassungsstudie war lediglich placebokontrolliert und mit 16 Wochen zu kurz für eine fundierte Bewertung.
Es wird empfohlen, eine vergessene Dosis so bald wie möglich nachzuholen. Wenn es jedoch beinahe Zeit für die nächste Dosis ist, wird die vergessene Dosis ausgelassen und das reguläre Schema fortgesetzt.
Nein, die Einnahme der Filmtabletten kann laut Fachinformation unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen. Die Tabletten sind im Ganzen zu schlucken.
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Quelle: IQWiG A24-112: Apremilast (Plaque-Psoriasis) – Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2025). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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