IQWiG2017Dermatologie

Ixekizumab bei Plaque-Psoriasis: Leitlinien-Empfehlung

Diese Leitlinie stammt aus 2017 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2017)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende IQWiG-Bericht (Addendum A17-30) bewertet den Zusatznutzen von Ixekizumab bei mittelschwerer bis schwerer Plaque Psoriasis. Die Auswertung basiert auf ergänzenden Daten der Studie RHBZ sowie der Studie IXORAS.

In der Studie RHBZ wurde Ixekizumab mit Fumarsäureestern und Methotrexat verglichen. Für die finale Bewertung wurden Patienten ausgeschlossen, die zuvor mit PUVA oder einer unklaren Phototherapie behandelt wurden.

Zusätzlich wurde der Endpunkt der Nagelpsoriasis (NAPSI) aus der Studie IXORAS im Vergleich zu Ustekinumab analysiert. Ziel war es, das Ausmaß und die Wahrscheinlichkeit eines Zusatznutzens für die betroffenen Patientengruppen zu ermitteln.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht hebt die hohe Abbruchrate unter Fumarsäureestern aufgrund unerwünschter Ereignisse hervor. Es wird deutlich, dass Ixekizumab in den untersuchten Studien eine signifikant bessere Verträglichkeit im Hinblick auf therapielimitierende Nebenwirkungen aufweist. Dies ist bei der Wahl der systemischen Erstlinientherapie zu berücksichtigen.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht gibt es einen Hinweis auf einen beträchtlichen Zusatznutzen von Ixekizumab im Vergleich zu Fumarsäureestern. Dies gilt für Patienten, die für eine systemische Therapie oder Phototherapie geeignet sind.

Der Bericht zeigt auf Basis der IXORAS-Studie einen signifikanten Vorteil von Ixekizumab gegenüber Ustekinumab. Bei Patienten mit initialem Nagelbefall wurde häufiger eine völlige Erscheinungsfreiheit (NAPSI-Score 0) erreicht.

Die Daten zum Methotrexat-Arm der Studie RHBZ wurden vom IQWiG nicht herangezogen. Der Bericht begründet dies damit, dass Methotrexat laut Fachinformation nur für schwerste Formen zugelassen ist und nicht für alle eingeschlossenen Patienten eine zulassungskonforme Therapie darstellte.

Die Auswertung zeigt einen Hinweis auf einen geringeren Schaden durch Ixekizumab bezüglich Studienabbrüchen wegen unerwünschter Ereignisse. Unter Fumarsäureestern brachen deutlich mehr Patienten die Therapie aufgrund von Nebenwirkungen ab.

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Quelle: IQWiG A17-30: Ixekizumab (Plaque Psoriasis) - Addendum zum Auftrag A17-07 (IQWiG, 2017). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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