Empagliflozin bei Typ-2-Diabetes: Indikation und Nutzen

Diese Leitlinie stammt aus 2015 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2015)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) aus dem Jahr 2015 bewertet den Zusatznutzen von Empagliflozin. Es handelt sich um ein Addendum zum Auftrag A14-26.

Untersucht wird die Kombinationstherapie von Empagliflozin 10 mg mit Metformin im Vergleich zu Glimepirid plus Metformin bei Personen mit Diabetes mellitus Typ 2.

Da keine direkten Vergleichsstudien vorlagen, basieren die Auswertungen auf indirekten Vergleichen. Als Brückenkomparatoren dienten Empagliflozin 25 mg sowie Linagliptin.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht weist darauf hin, dass die geringere Hypoglykämierate unter Empagliflozin im Vergleich zu Glimepirid mit Vorsicht zu interpretieren ist. In der Glimepirid-Studie wurde eine zielwertgerichtete Therapiestrategie verfolgt, was das häufigere Auftreten von Unterzuckerungen teilweise erklären kann. Es wird betont, dass diesem potenziellen Vorteil eine signifikant höhere Rate an Genital- und Harnwegsinfektionen gegenübersteht.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht ist ein Zusatznutzen von Empagliflozin 10 mg in Kombination mit Metformin gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie nicht belegt. Es zeigte sich in der Gesamtschau weder ein Vorteil noch ein Nachteil.

Die Auswertung zeigt, dass unter Empagliflozin statistisch signifikant mehr Nieren- und Harnwegserkrankungen sowie Genitalinfektionen auftreten. Bei schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen gab es hingegen keine signifikanten Unterschiede.

Der Bericht stuft diesen Vergleich als nicht interpretierbar ein, da sich die zugrundeliegenden Studien zu stark unterschieden. Insbesondere die HbA1c-Ausgangswerte der untersuchten Personen wichen deutlich voneinander ab.

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Quelle: IQWiG A14-50: Addendum zum Auftrag A14-26 (Empagliflozin) (IQWiG, 2015). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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