IQWiG2011Pneumologie

Pirfenidon (IPF): Indikation und Leitlinien-Empfehlung

Diese Leitlinie stammt aus 2011 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2011)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der IQWiG-Bericht A11-18 bewertet den Zusatznutzen von Pirfenidon bei Erwachsenen mit leichter bis mittelschwerer idiopathischer pulmonaler Fibrose (IPF). Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) "Best Supportive Care" (BSC) festgelegt.

Da Pirfenidon als Arzneimittel zur Behandlung eines seltenen Leidens (Orphan Drug) zugelassen ist, gilt ein Zusatznutzen formal bereits durch die Zulassung als belegt. Das Institut evaluierte in diesem Verfahren das konkrete Ausmaß dieses Zusatznutzens.

Die Bewertung basiert auf zwei doppelblinden, randomisierten kontrollierten Studien (PIPF-004 und PIPF-006). In diesen wurde die Gabe von Pirfenidon in Kombination mit BSC gegen eine Behandlung mit Placebo und BSC verglichen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut Bericht ist vor und während der Therapie eine regelmäßige Kontrolle der Leberfunktionswerte erforderlich. Zudem wird betont, dass Betroffene aufgrund der signifikant erhöhten Rate an Hautreaktionen konsequent auf UV-Schutzmaßnahmen hingewiesen werden sollten.

Häufig gestellte Fragen

Die IQWiG-Bewertung sieht einen Hinweis auf einen geringen Zusatznutzen im Bereich der körperlichen Belastbarkeit, gemessen an der 6-Minuten-Gehstrecke. Für die Gesamtmortalität und die Lebensqualität ist laut Bericht kein Zusatznutzen belegt.

Der Bericht stellt einen Beleg für einen größeren Schaden durch gastrointestinale Ereignisse sowie Hautreaktionen fest. Letztere werden in ihrem Ausmaß als beträchtlich eingestuft.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat Best Supportive Care (BSC) als zweckmäßige Vergleichstherapie festgelegt. Diese umfasst eine patientenindividuell optimierte, unterstützende Behandlung zur Symptomlinderung.

In der für die Nutzenbewertung relevanten Studie wurde der Wirkstoff in der zugelassenen Dosis von 2403 mg pro Tag eingesetzt. Niedriger dosierte Studienarme flossen nicht in die Bewertung ein.

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Quelle: IQWiG A11-18: Pirfenidon - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (Dossierbewertung) (IQWiG, 2011). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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