Impfungen bei Vorerkrankungen: Leitlinien-Empfehlung
Hintergrund
Patienten mit chronischen Erkrankungen oder Immundefizienzen weisen häufig ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe von impfpräventablen Infektionen auf. Aus diesem Grund sind spezifische Indikationsimpfungen für diese Risikogruppen von besonderer klinischer Bedeutung.
Diese Zusammenfassung basiert auf einer Kurzinformation des Robert Koch-Instituts (RKI) zum Thema Impfungen bei Vorerkrankungen. Da der Quelltext primär auf digitale Hilfsmittel verweist, wurde allgemeines medizinisches Hintergrundwissen zu den spezifischen Risikogruppen ergänzt, um den klinischen Kontext zu verdeutlichen.
Die strukturierte Ermittlung des individuellen Impfbedarfs ist essenziell, um vulnerable Patientengruppen vor Erregern wie Pneumokokken, Meningokokken oder Influenza zu schützen.
💡Praxis-Tipp
Bei Patienten mit Vorerkrankungen wie Asplenie oder Immundefizienz wird empfohlen, den Impfstatus proaktiv zu überprüfen und die STIKO-App als Hilfsmittel zur Ermittlung der spezifischen Indikationsimpfungen zu nutzen.
Häufig gestellte Fragen
Laut RKI kann die STIKO-App genutzt werden, um Indikationsimpfungen zu ermitteln. Dort lässt sich unter dem Menüpunkt "Risiko" und "Gesundheitliche Risiken" die spezifische Vorerkrankung auswählen.
Das RKI nennt unter anderem Asplenie, Immundefizienzen, Autoimmunerkrankungen, Lebererkrankungen und Multiple Sklerose. Auch Blutungsneigung und Hühnereiweißallergie werden als relevante Faktoren gelistet.
Die STIKO-App zeigt nach Auswahl der jeweiligen Risikogruppe nicht nur die empfohlenen Impfungen an. Es sind dort laut RKI auch weitere detaillierte Informationen zu den einzelnen Vakzinen hinterlegt.
Patienten ohne funktionierende Milz haben ein stark erhöhtes Risiko für schwere Infektionen durch bekapselte Bakterien. Ein konsequenter Impfschutz, beispielsweise gegen Pneumokokken und Meningokokken, ist daher essenziell.
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Quelle: RKI: Vorerkrankungen (RKI/STIKO, 2026). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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