ICD-10-GM 2026 Urogenitalsystem (N00-N99): BfArM

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: BfArM (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Kapitel XIV der ICD-10-GM (Version 2026) des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) umfasst die Klassifikation der Krankheiten des Urogenitalsystems. Dieser Bereich deckt die Kodes N00 bis N99 ab.

Die korrekte Kodierung urologischer, nephrologischer und gynäkologischer Erkrankungen ist für die medizinische Dokumentation und Abrechnung essenziell. Das Kapitel strukturiert die Diagnosen nach anatomischen und pathophysiologischen Gesichtspunkten.

Es wird darauf hingewiesen, dass bestimmte urogenitale Manifestationen, die im Rahmen anderer Grunderkrankungen auftreten, durch das Kreuz-Stern-System abgebildet werden. Diese Zusammenfassung basiert auf der Strukturübersicht der Klassifikation.

Empfehlungen

Die ICD-10-GM 2026 gliedert das Kapitel XIV in spezifische Krankheitsgruppen. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Einteilung der Kodes:

Kode-BereichKrankheitsgruppe
N00-N08Glomeruläre Krankheiten
N10-N16Tubulointerstitielle Nierenkrankheiten
N17-N19Niereninsuffizienz
N20-N23Urolithiasis
N25-N29Sonstige Krankheiten der Niere und des Ureters
N30-N39Sonstige Krankheiten des Harnsystems
N40-N51Krankheiten der männlichen Genitalorgane
N60-N64Krankheiten der Mamma [Brustdrüse]
N70-N77Entzündliche Krankheiten der weiblichen Beckenorgane
N80-N98Nichtentzündliche Krankheiten des weiblichen Genitaltraktes
N99-N99Sonstige Krankheiten des Urogenitalsystems

Spezielle Kodierungsrichtlinien

Laut Klassifikation sind bestimmte Krankheitsbilder explizit aus diesem Kapitel ausgeschlossen und anderenorts zu kodieren. Dazu gehören unter anderem Neubildungen (C00-D48), angeborene Fehlbildungen (Q00-Q99) sowie Zustände in Zusammenhang mit Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett (O00-O99).

Zudem definiert das BfArM spezifische Sternkodes für Manifestationen bei anderenorts klassifizierten Krankheiten. Dazu zählen unter anderem N08.-* (Glomeruläre Krankheiten), N16.-* (Tubulointerstitielle Nierenkrankheiten) und N33.-* (Krankheiten der Harnblase).

Als spezifischer Ausrufezeichenkode wird N39.47! für die Rezidivinkontinenz aufgeführt.

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💡Praxis-Tipp

Bei der Kodierung von urogenitalen Erkrankungen ist stets auf die Exklusiva des Kapitels XIV zu achten. Es wird darauf hingewiesen, dass beispielsweise urogenitale Neubildungen oder schwangerschaftsbedingte Erkrankungen nicht mit N-Kodes, sondern in den entsprechenden spezifischen Kapiteln (C- bzw. O-Kodes) verschlüsselt werden müssen.

Häufig gestellte Fragen

Laut der ICD-10-GM 2026 wird die Niereninsuffizienz in der Gruppe N17 bis N19 klassifiziert.

Das BfArM sieht hierfür spezifische Sternkodes vor, wie beispielsweise N08.-* für glomeruläre Krankheiten bei anderenorts klassifizierten Erkrankungen. Diese werden in Kombination mit dem entsprechenden Kreuzkode der Grunderkrankung verwendet.

Die Krankheiten der Mamma (Brustdrüse) sind gemäß der Klassifikation in der Gruppe N60 bis N64 eingeordnet.

Nein, die Klassifikation schließt Neubildungen explizit aus diesem Kapitel aus. Diese müssen mit den Kodes C00 bis D48 verschlüsselt werden.

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Quelle: ICD-10-GM 2026 Kapitel XIV: Krankheiten des Urogenitalsystems (N00-N99) (BfArM, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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