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Herzunterstützungssysteme: Notfallmanagement und CPR

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Prävalenz von Patienten mit permanenten Herzunterstützungssystemen (wie LVAD oder TAH) nimmt aufgrund des Spendermangels in der Transplantationsmedizin und technischer Fortschritte stetig zu. Notfälle bei diesem Patientenkollektiv stellen eine besondere Herausforderung für Rettungsdienst und Klinik dar.

Aufgrund der veränderten Physiologie, insbesondere der fehlenden Pulsatilität bei vielen Systemen, sind klassische Vitalparameter oft schwer zu erheben. Das Konsensuspapier betont daher die Notwendigkeit standardisierter Vorgehensweisen und einer engen Abstimmung mit spezialisierten Zentren in der Akutmedizin.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie weist nachdrücklich darauf hin, dass bei Patienten mit nichtpulsatilen LVAD-Systemen oft kein peripherer Puls tastbar ist und die Pulsoxymetrie keine validen Werte liefert. Es wird betont, dass niedrige Sättigungswerte oder ein fehlender Puls bei diesen Patienten nicht zwingend als Zeichen eines Kreislaufstillstands gewertet werden dürfen. Stattdessen sollte die Beurteilung der Perfusion über den mittleren arteriellen Druck, die Kapnometrie (ETCO2) und den angezeigten Pumpenfluss am Controller erfolgen.

Häufig gestellte Fragen

Ja, die Leitlinie empfiehlt bei fehlender Kreislauffunktion und nicht defibrillierbarem Rhythmus ausdrücklich die mechanische Herzdruckmassage. Das Risiko einer potenziellen Kanülendislokation wird dabei zugunsten der Lebenserhaltung in Kauf genommen.

Laut Konsensuspapier ist die klassische nichtinvasive Blutdruckmessung oft unzuverlässig. Es wird empfohlen, den mittleren arteriellen Druck (MAP) initial Doppler-sonographisch und im Verlauf invasiv zu ermitteln, wobei ein Ziel-MAP von 60 bis 85 mmHg angestrebt wird.

Bei einem TAH-Stillstand kommt es zum sofortigen Kreislaufzusammenbruch. Die Leitlinie rät, umgehend die Verbindungen zu prüfen und bei einem Defekt sofort die Notfall-Handpumpe anzuschließen, da klassische Reanimationsmaßnahmen wie Herzdruckmassage wirkungslos sind.

Ja, laut Leitlinie können eine externe Defibrillation sowie ein transkutanes Pacing analog zu den Standard-Algorithmen durchgeführt werden. Die Elektroden sollten lediglich nicht direkt über dem LVAD-Aggregat platziert werden.

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Quelle: Empfehlungen zum Notfallmanagement von Patienten mit permanenten Herzunterstützungssystemen Konsensuspapier der DGTHG, DIVI, DGIIN, DGAI, DGINA, DGfK und DGK (DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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