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Herz-MRT bei CIED: Indikation und Leitlinien-Empfehlung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die kardiovaskuläre Magnetresonanztomographie (CMR) spielt eine zentrale Rolle in der Diagnostik vieler Herzerkrankungen. Auch für Patienten mit kardialen implantierbaren elektronischen Geräten (CIED) wie Herzschrittmachern oder ICDs ist diese Bildgebung zunehmend relevant.

Lange Zeit galten CIEDs als Kontraindikation für MRT-Untersuchungen. Die aktuelle DGK-Leitlinie betont jedoch, dass CMR-Untersuchungen heutzutage sowohl bei bedingt MRT-sicheren als auch bei älteren, nicht MRT-getesteten Geräten sicher durchgeführt werden können.

Voraussetzung hierfür ist die Einhaltung strenger Sicherheitsvorkehrungen und die Untersuchung in erfahrenen Zentren. Eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Kardiologie und Radiologie wird dabei als essenziell erachtet.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie betont, dass auch bei älteren, nicht MRT-getesteten CIEDs eine MRT-Untersuchung im Rahmen eines "Off-Label-Use" möglich ist, sofern die Indikation streng gestellt wird. Ein häufiger Fehler ist die Verwendung von Standard-MRT-Sequenzen, die zu starken Artefakten führen. Es wird daher geraten, bei CIED-Patienten primär sGRE- und Wideband-Sequenzen zu nutzen, um die diagnostische Bildqualität zu sichern.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie ist eine MRT-Untersuchung bei stillgelegten endokardialen Sonden nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung vertretbar. Bei stillgelegten epikardialen Sonden wird jedoch zu größerer Zurückhaltung geraten, da hier das Risiko einer Erwärmung höher eingeschätzt wird.

Die meisten Erfahrungen und Zulassungen liegen für 1,5-Tesla-Systeme vor. Die Leitlinie weist darauf hin, dass Untersuchungen bei 3,0 Tesla prinzipiell möglich sind, jedoch die gerätespezifischen Zulassungen und die potenziell höhere Hochfrequenz-Erwärmung beachtet werden müssen.

Die Leitlinie fordert zwingend die Deaktivierung aller antitachykarden Funktionen vor der Untersuchung. Bei fehlendem Eigenrhythmus wird eine asynchrone Stimulation (z. B. VOO oder DOO) empfohlen, während bei ausreichendem Eigenrhythmus die Stimulation deaktiviert oder unter die Reizschwelle programmiert werden sollte.

Es wird empfohlen, anstelle der standardmäßigen bSSFP-Sequenzen auf "spoiled" Gradientenecho-Sequenzen (sGRE) auszuweichen. Für die Narbendarstellung (LGE) rät die Leitlinie zum Einsatz von Breitbandinversionspulsen (Wideband-LGE), um Bildauslöschungen zu minimieren.

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Quelle: DGK-Empfehlung: Herz-MRT-Untersuchungen bei Patienten mit Herzschrittmachern und implantierbaren Kardioverter-Defibrillatoren Aus der Kommission für Klinische Kardiovaskuläre Medizin (DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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