G-BA2021

Pertuzumab/Trastuzumab bei Brustkrebs: G-BA Beschluss

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: G-BA (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat im Jahr 2021 ein Nutzenbewertungsverfahren zum Wirkstoff Pertuzumab/Trastuzumab (Handelsname Phesgo) durchgeführt. Diese Zusammenfassung basiert auf den administrativen Eckdaten und der Indikationsbeschreibung dieses Verfahrens.

Das HER2-positive Mammakarzinom ist eine Form von Brustkrebs, die durch eine Überexpression des humanen epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors 2 gekennzeichnet ist. Eine zielgerichtete adjuvante Therapie zielt darauf ab, das Rückfallrisiko nach einer primären Tumorbehandlung zu minimieren.

Die Fixkombination aus Pertuzumab und Trastuzumab wird in der Onkologie eingesetzt, um eine duale HER2-Blockade zu erreichen. Das vorliegende Verfahren bewertete den Einsatz spezifisch in der adjuvanten Situation bei frühem Brustkrebs.

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Anwendungsgebiet

Laut G-BA-Dokumentation ist die Fixkombination Pertuzumab/Trastuzumab für eine spezifische Patientengruppe mit Brustkrebs im Frühstadium (early breast cancer, EBC) indiziert. Die Anwendung erfolgt unter folgenden Voraussetzungen:

  • Adjuvante Behandlung von erwachsenen Personen

  • Vorliegen eines HER2-positiven frühen Brustkrebses

  • Bestehen eines hohen Rezidivrisikos

  • Anwendung zwingend in Kombination mit einer Chemotherapie

Verfahrensstatus und Gültigkeit

Der ursprüngliche Beschluss zur Nutzenbewertung wurde am 15.07.2021 gefasst und im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Es wird in den Dokumenten explizit darauf hingewiesen, dass dieser Beschluss aufgehoben wurde. Die Regelungen wurden durch ein nachfolgendes Nutzenbewertungsverfahren (Neubewertung nach Fristablauf) vom 01.10.2022 ersetzt.

Dosierung

WirkstoffHandelsnameIndikationKombinationstherapie
Pertuzumab/TrastuzumabPhesgoHER2+ Mammakarzinom (früh, hohes Rezidivrisiko, adjuvant)Chemotherapie
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💡Praxis-Tipp

Es wird darauf hingewiesen, dass der G-BA-Beschluss aus dem Jahr 2021 zu Pertuzumab/Trastuzumab in dieser Indikation formell aufgehoben wurde. Für die aktuelle klinische und verordnungsrechtliche Praxis ist zwingend der Folge-Beschluss vom 01.10.2022 heranzuziehen.

Häufig gestellte Fragen

Das Medikament ist für erwachsene Personen mit HER2-positivem Brustkrebs im Frühstadium indiziert. Voraussetzung ist ein hohes Rezidivrisiko sowie die Kombination mit einer Chemotherapie.

Nein, laut den Verfahrensdaten wurde der Beschluss vom 15.07.2021 aufgehoben. Er wurde durch eine Neubewertung nach Fristablauf am 01.10.2022 abgelöst.

Die G-BA-Dokumentation gibt an, dass die adjuvante Behandlung mit Pertuzumab/Trastuzumab in dieser Indikation in Kombination mit einer Chemotherapie erfolgt.

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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Pertuzumab/Trastuzumab (Mammakarzinom, HER2+, früh mit hohem Rezidivrisiko, adjuvante Therapie, Kombination mit Chemotherapie) (G-BA, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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