Pertuzumab: Therapieempfehlung bei HER2+ Mammakarzinom
Hintergrund
Diese Zusammenfassung basiert auf den administrativen Eckdaten der G-BA-Nutzenbewertung aus dem Jahr 2013. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) bewertet den Zusatznutzen neuer Arzneimittel gemäß § 35a SGB V.
Das Mammakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Ein Teil dieser Tumore überexprimiert den humanen epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor 2 (HER2), was mit einem aggressiveren Tumorwachstum einhergeht.
Die zielgerichtete anti-HER2-Therapie stellt einen zentralen Baustein in der Behandlung dieser Tumorart dar. Der monoklonale Antikörper Pertuzumab (Perjeta®) wurde entwickelt, um die HER2-Signalwege gezielt zu blockieren.
💡Praxis-Tipp
Es wird darauf hingewiesen, dass die Zulassung von Pertuzumab in diesem Setting strikt an die Kombination mit Trastuzumab und Docetaxel gebunden ist. Der Einsatz ist laut G-BA-Dokumenten auf die Erstlinientherapie der metastasierten Erkrankung beschränkt, bei der noch keine vorherige Chemotherapie im metastasierten Stadium erfolgte.
Häufig gestellte Fragen
Laut G-BA ist Pertuzumab für HER2-positiven, metastasierten oder lokal rezidivierenden, inoperablen Brustkrebs indiziert. Es richtet sich an erwachsene Personen.
Die Anwendung von Pertuzumab erfolgt gemäß den Zulassungsunterlagen zwingend in Kombination mit Trastuzumab und Docetaxel.
Die G-BA-Bewertung bezieht sich auf Personen, die zuvor noch keine Chemotherapie zur Behandlung ihrer metastasierten Erkrankung erhalten haben. Es handelt sich somit um eine Erstlinientherapie im metastasierten Stadium.
Ursprünglich gab es eine Befristung der Geltungsdauer. Diese wurde laut den administrativen Daten des G-BA im Mai 2016 offiziell aufgehoben.
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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Pertuzumab (Mammakarzinom, HER2+, Kombination mit Trastuzumab und Docetaxel) (G-BA, 2013). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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