Vaxzevria: Kapillarlecksyndrom (CLS) Kontraindikation
Hintergrund
Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) informiert basierend auf einer Empfehlung des Pharmakovigilanz-Ausschusses (PRAC) der EMA über Änderungen der Fach- und Gebrauchsinformationen für den COVID-19-Impfstoff Vaxzevria.
Hintergrund sind sehr seltene, teils fatal verlaufende Berichte über das Kapillarlecksyndrom (Capillary Leak Syndrome, CLS) in den ersten Tagen nach der Impfung. Bei einigen der betroffenen Personen war eine CLS-Anamnese bereits bekannt.
Das CLS ist eine seltene Erkrankung, die durch eine erhöhte Durchlässigkeit der Kapillargefäße gekennzeichnet ist. Dies führt laut Dokument zu akuten Ödemen (hauptsächlich der Extremitäten), Hypotonie, Hämokonzentration und Hypoalbuminämie.
💡Praxis-Tipp
Die Empfehlung betont die Wichtigkeit einer raschen Erkennung des Kapillarlecksyndroms in den ersten Tagen nach einer Vaxzevria-Impfung. Es wird darauf hingewiesen, dass eine bekannte CLS-Anamnese vor der Impfung zwingend ausgeschlossen werden muss, da bereits aufgetretene Fälle teils tödlich endeten.
Häufig gestellte Fragen
Laut PRAC-Dokument ist das CLS eine seltene Erkrankung, die durch akute Ödeme (vor allem an den Extremitäten), Hypotonie, Hämokonzentration und Hypoalbuminämie gekennzeichnet ist.
Nein, die Empfehlung formuliert eine absolute Kontraindikation. Personen mit einer bekannten CLS-Anamnese dürfen nicht mit Vaxzevria geimpft werden.
Die gemeldeten Fälle von CLS traten laut Sicherheitswarnung in den ersten Tagen nach der Impfung mit Vaxzevria auf.
Das Dokument weist darauf hin, dass eine sofortige Erkennung und Behandlung erforderlich ist. In der Regel wird eine intensive supportive Therapie empfohlen.
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Quelle: AkdÄ: Änderung des Wortlauts von Fach- und Gebrauchsinformationen – Empfehlungen des PRAC. (AkdÄ, 2019). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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