AkdÄ2021

Rote-Hand-Brief AstraZeneca: Thrombose & Thrombozytopenie

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Drug Safety Mail 2021-20 der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) fasst einen Rote-Hand-Brief zum COVID-19-Impfstoff von AstraZeneca zusammen. Diese Sicherheitsinformation wurde im März 2021 veröffentlicht.

Hintergrund der Warnung ist das sehr seltene Auftreten einer Kombination aus Thrombose und Thrombozytopenie nach der Impfung. In einigen dieser Fälle kam es begleitend zu schwerwiegenden Blutungen.

Trotz des möglichen Zusammenhangs mit diesen unerwünschten Ereignissen wird in der Mitteilung betont, dass die Vorteile der Impfung gegenüber den Risiken überwiegen. Diese Zusammenfassung basiert auf dem kurzen Quelltext der offiziellen Sicherheitswarnung.

Empfehlungen

Die AkdÄ formuliert in ihrer Mitteilung spezifische Warnhinweise und Handlungsanweisungen zur Früherkennung von Komplikationen.

Klinische Wachsamkeit

Angehörige der Gesundheitsberufe sollen laut Rote-Hand-Brief verstärkt auf Symptome einer Thromboembolie und/oder Thrombozytopenie achten.

Besondere Aufmerksamkeit wird für folgende Patientengruppen und Zeitfenster empfohlen:

  • Auftreten der Symptome innerhalb der ersten 7 bis 14 Tage nach der Impfung

  • Frauen im Alter unter 55 Jahren, da hier die meisten Fälle beobachtet wurden

Aufklärung der Geimpften

Es wird empfohlen, geimpfte Personen anzuweisen, bei bestimmten Warnzeichen umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Zu diesen Symptomen zählen:

  • Kurzatmigkeit, Brustschmerzen oder Beinschwellungen

  • Anhaltende Bauchschmerzen

  • Neurologische Symptome wie starke oder anhaltende Kopfschmerzen sowie verschwommenes Sehen

  • Hautblutungen (Petechien) außerhalb der Einstichstelle, die nach einigen Tagen auftreten

Spezifische Krankheitsbilder

Die gemeldeten Fälle präsentierten sich häufig als venöse Thrombosen in ungewöhnlichen Bereichen. Dazu gehören laut Mitteilung insbesondere Sinusvenenthrombosen und Mesenterialvenenthrombosen.

Zudem wurden arterielle Thrombosen beschrieben, die typischerweise mit einer gleichzeitigen Thrombozytopenie einhergingen.

Kontraindikationen

Der Rote-Hand-Brief warnt vor dem sehr seltenen Risiko einer Kombination aus Thrombose und Thrombozytopenie nach der Verabreichung der COVID-19 Vaccine AstraZeneca.

Diese Gerinnungsstörungen können in einigen Fällen mit Blutungen einhergehen und erfordern eine sofortige medizinische Abklärung.

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💡Praxis-Tipp

Ein entscheidender Hinweis für den klinischen Alltag ist die Kombination aus ungewöhnlichen Thromboselokalisationen (wie Sinus- oder Mesenterialvenen) und einer Thrombozytopenie. Es wird empfohlen, bei starken, anhaltenden Kopfschmerzen oder Petechien innerhalb von 7 bis 14 Tagen nach einer AstraZeneca-Impfung, insbesondere bei jüngeren Frauen, umgehend eine entsprechende Diagnostik einzuleiten.

Häufig gestellte Fragen

Laut AkdÄ-Mitteilung zählen Kurzatmigkeit, Brustschmerzen, Beinschwellungen und anhaltende Bauchschmerzen zu den Warnzeichen. Ebenso wird auf neurologische Symptome wie starke Kopfschmerzen oder Sehstörungen sowie auf Petechien hingewiesen.

Die meisten der im Rote-Hand-Brief beschriebenen Fälle traten innerhalb der ersten 7 bis 14 Tage nach der Verabreichung des Impfstoffs auf.

Die Mitteilung hält fest, dass die Kombination aus Thrombose und Thrombozytopenie am häufigsten bei Frauen im Alter von unter 55 Jahren beobachtet wurde.

Es wurden venöse Thrombosen in untypischen Bereichen wie Sinusvenenthrombosen und Mesenterialvenenthrombosen dokumentiert. Diese traten laut Rote-Hand-Brief häufig bei gleichzeitiger Thrombozytopenie auf.

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Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu COVID-19 Vaccine AstraZeneca: Risiko von Thrombozytopenie und Gerinnungsstörungen. (AkdÄ, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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