Colchicin bei Gicht: Dosierung und Dosisreduktion

Diese Leitlinie stammt aus 2018 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2018)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Drug Safety Mail 2018-67 der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) informiert über wichtige Änderungen bei der Verordnung von Colchicin-haltigen Präparaten (Colchicum-Dispert und Colchysat Bürger). Diese Medikamente sind zur Behandlung des akuten Gichtanfalls zugelassen.

Aufgrund der engen therapeutischen Breite des Wirkstoffs Colchicin besteht ein erhebliches Risiko für Überdosierungen. In der Vergangenheit kam es dadurch zu schweren Komplikationen mit teilweise tödlichem Ausgang.

Als Reaktion auf diese Sicherheitsrisiken hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine Dosisreduzierung sowie eine Verringerung der maximalen Packungsgrößen angeordnet. Zudem wurden die Warnhinweise und Angaben zu Interaktionen in den Fachinformationen aktualisiert.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Verordnung von Colchicin ist die enge therapeutische Breite des Wirkstoffs zu berücksichtigen, da Überdosierungen tödlich verlaufen können. Es wird empfohlen, Betroffene genau über das neue Dosierungsschema aufzuklären und die absolute Höchstdosis von 6 mg pro Gichtanfall strikt einzuhalten.

Häufig gestellte Fragen

Laut der AkdÄ-Mitteilung beträgt die absolute Höchstdosis pro Gichtanfall 6 mg Colchicin. Diese Grenze wurde festgelegt, um lebensgefährliche Überdosierungen zu vermeiden.

Die Packungsgrößen wurden auf maximal 30 Tabletten oder 30 ml begrenzt, was 15 mg Colchicin entspricht. Der Grund hierfür ist die enge therapeutische Breite des Wirkstoffs und das Risiko tödlicher Überdosierungen.

Die aktualisierte Dosierungsempfehlung sieht für den ersten Behandlungstag eine maximale Tagesdosis von 2 mg vor. An den Folgetagen wird die Einzeldosis auf 0,5 mg reduziert.

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Quelle: AkdÄ: Information des BfArM zu Colchicum-Dispert® und (AkdÄ, 2018). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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