Emerade (Epinephrin): Warnung vor Aktivierungsfehlern

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Rote-Hand-Brief der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) aus dem Jahr 2019 warnt vor einem potenziellen Gerätedefekt bei Emerade® Fertigpens. Diese Zusammenfassung basiert auf der entsprechenden Drug Safety Mail.

Emerade® enthält Epinephrin (Adrenalin) und wird zur Notfallbehandlung von schweren akuten allergischen Reaktionen (Anaphylaxie) eingesetzt. Eine zuverlässige und sofortige Applikation ist in diesen lebensbedrohlichen Situationen essenziell.

Bei einigen Fertigpens konnte die Nadel bei der Aktivierung nicht aus der Vorrichtung gelöst werden. Dadurch konnte die lebensrettende Injektion nicht erfolgen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird dringend empfohlen, Patienten bei der Verschreibung von Emerade® Fertigpens darauf hinzuweisen, stets zwei Pens mitzuführen. Zudem sollte kommuniziert werden, dass bei einem Auslöseversagen bis zu drei Aktivierungsversuche mit demselben Pen unternommen werden sollen, bevor auf den Ersatzpen gewechselt wird.

Häufig gestellte Fragen

Der Rote-Hand-Brief der AkdÄ warnt vor initialen Aktivierungsfehlern bei Emerade® Fertigpens. Bei einigen Geräten löst sich die Nadel nicht, wodurch die Epinephrin-Injektion ausbleibt.

Laut Rote-Hand-Brief ist der Aktivierungsfehler nicht spezifisch für eine bestimmte Charge. Die genaue Häufigkeit des Auftretens ist derzeit nicht bekannt.

Es wird empfohlen, bis zu drei Aktivierungsversuche mit dem ersten Pen durchzuführen. Wenn dies fehlschlägt, soll umgehend der zweite mitgeführte Fertigpen verwendet werden.

Es wird ausdrücklich empfohlen, dass Patienten mit Risiko für schwere allergische Reaktionen immer zwei Emerade® Fertigpens bei sich tragen sollen. Dies stellt sicher, dass bei einem Gerätedefekt sofort ein Ersatz verfügbar ist.

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Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu Emerade® 150/300/500 Mikrogramm (AkdÄ, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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