Buccolam (Midazolam): Aspiration der Verschlusskappe

Diese Leitlinie stammt aus 2018 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2018)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Drug Safety Mail 2018-05 der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) fasst einen Rote-Hand-Brief zu Buccolam (Midazolam) zusammen.

Das Medikament ist eine Lösung zur Anwendung in der Mundhöhle. Es wird zur Behandlung von länger anhaltenden, akuten Krampfanfällen bei Säuglingen ab drei Monaten, Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen mit diagnostizierter Epilepsie eingesetzt.

Die Sicherheitsinformation thematisiert ein mechanisches Risiko bei der Anwendung der vorgefüllten Applikationsspritzen. Dieses kann zu potenziell lebensbedrohlichen Komplikationen durch Aspiration führen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Notfallanwendung von Buccolam in einer akuten Krampfsituation wird die Sichtkontrolle der Spritzenspitze leicht vergessen. Es wird dringend empfohlen, Eltern und Betreuer bei der Verordnung explizit darauf hinzuweisen, dass nach Abziehen der roten Kappe die durchscheinend-weiße innere Kappe manuell entfernt werden muss, falls sie an der Spritze haften bleibt.

Häufig gestellte Fragen

Laut Sicherheitsinformation wird Buccolam bei Säuglingen ab drei Monaten, Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen angewendet. Es dient der Behandlung von länger anhaltenden, akuten Krampfanfällen bei diagnostizierter Epilepsie.

Es besteht das Risiko, dass eine durchscheinend-weiße Verschlusskappe an der Spritze haften bleibt und bei der Gabe in den Mund gelangt. Dies kann zu einer Aspiration oder zum Verschlucken der Kappe führen.

Die AkdÄ weist darauf hin, dass die Spritze nach dem Abziehen der roten Kappe zwingend kontrolliert werden muss. Eine eventuell verbliebene durchscheinende Verschlusskappe muss vor der Medikamentengabe manuell entfernt werden.

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Quelle: AkdÄ: Buccolam® (Midazolam) Lösung zur Anwendung in der (AkdÄ, 2018). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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