Ibrutinib (Imbruvica): HBV-Reaktivierung und Screening

Diese Leitlinie stammt aus 2017 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2017)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Drug Safety Mail 2017-25 der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) fasst einen Rote-Hand-Brief zu Imbruvica® (Ibrutinib) zusammen. Ibrutinib ist ein Proteinkinase-Inhibitor, der zur Behandlung der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL), des Mantelzell-Lymphoms (MCL) und des Morbus Waldenström (MW) zugelassen ist.

In einer Überprüfung von klinischen Studiendaten und Post-Marketing-Berichten wurden Fälle von Reaktivierungen des Hepatitis-B-Virus (HBV) identifiziert. Diese traten bei Patienten auf, die mit Ibrutinib behandelt wurden.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein zentraler Aspekt des Rote-Hand-Briefs ist die zwingende Bestimmung des Hepatitis-B-Virenstatus vor der Erstgabe von Ibrutinib. Es wird betont, dass bei positiver Serologie nicht zwingend auf die Therapie verzichtet werden muss, jedoch vorab eine hepatologische Mitbeurteilung zur Prophylaxe einer Virusreaktivierung erfolgen sollte.

Häufig gestellte Fragen

Laut der AkdÄ wurden in klinischen Studien und nach der Markteinführung Fälle von Hepatitis-B-Reaktivierungen unter der Therapie mit Ibrutinib gemeldet. Daher wurden die Sicherheitsinformationen des Medikaments entsprechend aktualisiert.

Der Rote-Hand-Brief empfiehlt, alle Patienten vor Beginn der Behandlung auf eine Hepatitis-B-Infektion zu untersuchen. Der genaue Virenstatus muss vor der ersten Gabe bekannt sein.

Es wird empfohlen, vor Therapiebeginn einen Experten für Lebererkrankungen hinzuzuziehen. Die Patienten sollen nach medizinischem Standard überwacht und behandelt werden, um eine Virusreaktivierung zu verhindern.

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Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu Imbruvica® (Ibrutinib) (AkdÄ, 2017). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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