Gastrointestinale Endoskopie: Hygiene und Prophylaxe

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGVS (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die S2k-Leitlinie der DGVS definiert sektorübergreifende Standards zur Sicherung der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität in der gastrointestinalen Endoskopie. Sie richtet sich an alle in der Endoskopie tätigen Berufsgruppen im ambulanten und stationären Bereich.

Ein zentraler Fokus liegt auf der Optimierung von Arbeitsabläufen, der Patientensicherheit durch standardisierte Checklisten sowie den gestiegenen Anforderungen an die Hygiene und Geräteaufbereitung.

Zudem bietet das Dokument detaillierte Vorgaben zum periinterventionellen Management, einschließlich des Umgangs mit Antikoagulantien und der Indikationsstellung für eine Antibiotikaprophylaxe.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut Leitlinie wird bei der Aufbereitung von Endoskopen häufig der Fehler gemacht, auf eine ausreichende Trocknung zu verzichten. Es wird betont, dass Endoskope vor der Lagerung vollständig getrocknet werden müssen, um das Risiko einer Rekontamination durch Biofilmbildung zu minimieren. Zudem wird darauf hingewiesen, dass Simethicon-Zusätze im Spülwasser die Trocknung erschweren und daher nur in geringer Konzentration über den Arbeitskanal appliziert werden sollten.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie stuft die diagnostische ÖGD mit Biopsie als Eingriff mit niedrigem Blutungsrisiko ein. Es wird empfohlen, Acetylsalicylsäure (ASS) bei diesen Eingriffen fortzuführen.

Eine routinemäßige Prophylaxe wird nicht empfohlen. Laut Leitlinie ist eine Antibiotikagabe jedoch indiziert, wenn eine unvollständige Drainage der Gallenwege zu erwarten ist oder biliäre Komplikationen nach einer Lebertransplantation bestehen.

Die Polypektomie gilt als Hochrisiko-Eingriff. Die Leitlinie empfiehlt bei normaler Nierenfunktion (eGFR > 50 ml/min) ein Pausieren des direkten oralen Antikoagulans für 48 bis 72 Stunden vor dem Eingriff.

Endoskopien in der Schwangerschaft gelten als relativ sicher, die Indikation soll jedoch streng gestellt werden. Es wird empfohlen, Eingriffe möglichst im zweiten Trimenon und in Linksseitenlage durchzuführen.

Neben dem endoskopierenden Arzt und der direkten Assistenz wird eine weitere geschulte Person gefordert. Diese Person ist laut Leitlinie ausschließlich für die Sedierung und Überwachung des Patienten zuständig.

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Quelle: DGVS: Qualitätsanforderungen in der gastrointestinalen Endoskopie (DGVS, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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