DGOOCS32025Orthopädie

Gonarthrose: Diagnostik, Therapie und Prävention

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGOOC (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die S3-Leitlinie der DGOOC (2025) behandelt die Prävention, Diagnostik und Therapie der Gonarthrose. Unter Gonarthrose werden degenerative Erkrankungen des Kniegelenkes verstanden, die durch eine progressive Zerstörung des Gelenkknorpels gekennzeichnet sind.

Die Erkrankung verläuft häufig progredient und kann mit entzündlichen Phasen, der sogenannten aktivierten Arthrose, einhergehen. Zu den zentralen Risikofaktoren zählen Übergewicht, unphysiologische Kniebelastungen sowie vorangegangene Traumata.

Ziel der Behandlung ist es, die Krankheitsprogression zu verlangsamen, Schmerzen zu lindern und die Mobilität sowie Lebensqualität der Betroffenen zu erhalten. Dabei steht eine multimodale Therapie aus konservativen und operativen Maßnahmen im Vordergrund.

Vollständige Empfehlungen in der Originalleitlinie lesen
ClariMed durchsucht 14.000+ weitere Leitlinien
Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut Leitlinie ist die alleinige Arthroskopie mit Lavage oder Débridement bei einer klinisch und radiologisch gesicherten Gonarthrose obsolet. Stattdessen wird betont, dass eine konsequente Gewichtsreduktion und angeleitete Bewegungstherapie die Basis der Behandlung bilden. Bei der medikamentösen Therapie wird topischen NSAR aufgrund des günstigeren Nebenwirkungsprofils der Vorzug vor oralen Präparaten gegeben.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie stellt klar, dass für die initiale Diagnose einer Gonarthrose in der Regel keine Bildgebung erforderlich ist. Ein MRT wird nur bei spezifischen Fragestellungen, wie dem Verdacht auf eine Kreuzbandinstabilität oder spezifische Meniskuszeichen, vorgeschlagen.

Als medikamentöse Erstlinientherapie wird ein topisches NSAR empfohlen. Bei unzureichender Wirkung kann auf ein orales NSAR eskaliert werden, während Paracetamol und Opioide nicht routinemäßig zum Einsatz kommen sollen.

Die Leitlinie rät von der Behandlung mit Glucosamin ab, da keine eindeutigen Beweise für einen klinischen Nutzen vorliegen. Es wird empfohlen, Betroffene transparent über die fehlende Wirksamkeit aufzuklären.

Es wird stark empfohlen, bei der Implantation einer Knieendoprothese auf das Legen einer Drainage zu verzichten. Die Evidenz zeigt laut Leitlinie keinen signifikanten Unterschied bei den Komplikationen, jedoch einen erhöhten Blutverlust mit Drainage.

Die Leitlinie empfiehlt eine Nikotinkarenz von mindestens vier Wochen vor der Implantation einer Knieendoprothese. Dies wird mit einem signifikant reduzierten Risiko für Wundkomplikationen und periprothetische Infektionen begründet.

War diese Zusammenfassung hilfreich?

Quelle: DGOOC: Prävention und Therapie der Gonarthrose (DGOOC, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

Verwandte Leitlinien

Über Google hier gelandet?

ClariMed durchsucht alle medizinischen Leitlinien

AWMF, NVL, NICE, WHO, ESC, KDIGO - Quellenzitiert, kostenlos. Speichern Sie Ihren Verlauf auf allen Geräten mit einem kostenlosen Konto.

Kostenloses Konto erstellen
Keine Kreditkarte. DSGVO-konform. In Deutschland gehostet.