Transthorakale Echokardiographie (TTE): Standards
Hintergrund
Die S2k-Leitlinie der DGIM zur transthorakalen Echokardiographie (TTE) fokussiert sich auf die standardisierte Durchführung und Befundung. Die TTE stellt das im klinischen Alltag am häufigsten eingesetzte nichtinvasive Diagnostikinstrument zur Beurteilung der kardialen Struktur und Funktion dar.
Ein strukturierter Untersuchungsablauf verbessert laut Leitlinie die Qualität und Vergleichbarkeit der Befunde erheblich. Dabei wird ein Kompromiss aus einer kompletten Evaluation und den zeitlichen Limitationen in der deutschen Versorgungspraxis angestrebt.
Diese Zusammenfassung basiert auf den veröffentlichten Kernbotschaften (Keyfacts) der Leitlinie. Sie definiert klare Abläufe, Mindestinhalte und Qualitätsstandards für den klinischen Einsatz.
💡Praxis-Tipp
Die Leitlinie betont ausdrücklich, dass eine fokussierte Notfall-Echokardiographie eine vollständige Untersuchung niemals ersetzt. Es wird gefordert, bei jedem Verdacht auf eine kardiale Erkrankung die Indikation für eine zeitnahe, umfassende Echokardiographie direkt im Notfallbefund schriftlich zu empfehlen.
Häufig gestellte Fragen
Laut Leitlinie umfasst eine standardisierte Untersuchung mindestens 25 Aufnahmen. Diese dienen der Beurteilung von Kammergrößen, Pumpfunktion, Klappen, Perikard und Vena cava inferior.
Die Leitlinie empfiehlt den fokussierten Ultraschall in Notfallsituationen, bei Reanimationen sowie bei akuter hämodynamischer oder respiratorischer Instabilität. Er dient der schnellen, problemorientierten Abklärung.
Es werden die subkostale lange Achse (inklusive VCI), die parasternale lange und kurze Achse sowie der apikale 4-Kammer-Blick empfohlen. Diese Anlotungen ermöglichen eine rasche semiquantitative Einschätzung.
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Quelle: DGIM Keyfacts: S2k-LL Transthorakale Echokardiographie (DGIM, 2025). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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