Dexcom G6 Hautreaktionen: Kontaktallergie und Therapie
Hintergrund
Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) haben 2021 eine dringende Sicherheitsinformation zum Dexcom G6 CGM-System veröffentlicht. Diese Zusammenfassung basiert auf der Kurzinformation der Behörden und wurde aufgrund der Kürze des Quelltextes um allgemeines medizinisches Hintergrundwissen ergänzt.
Kontinuierliche Glukosemesssysteme (CGM) wie der Dexcom G6 werden in der Diabetologie zur lückenlosen Überwachung des Gewebezuckers eingesetzt. Die Sensoren werden dabei mittels eines Pflasters für mehrere Tage auf der Haut fixiert.
Bei der Anwendung von CGM-Systemen kann es zu unerwünschten Hautreaktionen im Bereich der Applikationsstelle kommen. Häufig handelt es sich dabei um irritative oder allergische Kontaktekzeme, die beispielsweise durch Acrylate wie Isobornylacrylat (IBOA) in den Pflasterklebstoffen oder Sensorgehäusen ausgelöst werden können.
💡Praxis-Tipp
Bei neu auftretenden, stark juckenden oder nässenden Ekzemen unter dem CGM-Pflaster ist differenzialdiagnostisch eine Sensibilisierung gegenüber Acrylaten (wie Isobornylacrylat) möglich, was eine allergologische Testung rechtfertigen kann.
Häufig gestellte Fragen
Es kann zu irritativen oder allergischen Kontaktdermatitiden im Bereich des Sensorpflasters kommen. Diese äußern sich häufig durch Rötung, Juckreiz, Schuppung oder Bläschenbildung an der Applikationsstelle.
Eine bekannte Ursache für allergische Reaktionen bei Glukosesensoren sind bestimmte Klebstoffe und Kunststoffe. Häufig wird Isobornylacrylat (IBOA) als Auslöser für die allergische Kontaktdermatitis identifiziert.
Neben dem regelmäßigen Wechsel der Einstichstelle wird in der Praxis oft die Nutzung von Hautschutzbarrieren wie Sprays oder speziellen Unterpflastern angewendet. Bei ausgeprägten Befunden ist eine dermatologische Vorstellung zur Diagnostik und lokalen Therapie sinnvoll.
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Quelle: AkdÄ: Information zu Glucosesensor Dexcom G6: Hautreaktionen. (AkdÄ, 2021). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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