Kontaktallergie bei FreeStyle Libre: IBOA-Diagnostik
Hintergrund
Die Drug Safety Mail 2018-68 der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) thematisiert das Auftreten von Kontaktallergien durch das FreeStyle Libre Flash Glukose Messsystem. Dieses Medizinprodukt wird von Personen mit Diabetes mellitus zur Messung des Glukosespiegels in der interstitiellen Flüssigkeit verwendet.
Das System besteht aus einem tragbaren Lesegerät und einem Einwegsensor, der direkt am Körper getragen wird. In der Praxis kam es wiederholt zu Hautreaktionen an der Applikationsstelle des Sensors.
Diese Zusammenfassung basiert auf einer kurzen Sicherheitswarnung der AkdÄ, welche die Diskrepanz zwischen den Herstellerangaben und neuen klinischen Erkenntnissen bezüglich der Allergieauslöser beleuchtet.
💡Praxis-Tipp
Bei Patienten mit Diabetes mellitus, die unter der Anwendung des FreeStyle Libre Systems lokale Hautreaktionen entwickeln, sollte eine Kontaktallergie gegen Isobornylacrylat (IBOA) bedacht werden. Es wird darauf hingewiesen, dass der Auslöser entgegen der Herstellerinformation in der Regel nicht die Klebefolie, sondern das Plastikmaterial des Sensors selbst ist.
Häufig gestellte Fragen
Laut AkdÄ handelt es sich bei den Hautreaktionen häufig um eine Kontaktallergie gegen Isobornylacrylat (IBOA). Dieses Allergen wird vermutlich zum Verbinden von Plastikteilen im Sensor verwendet.
Nein, Untersuchungen haben gezeigt, dass das Allergen IBOA nicht in der Klebefolie, sondern im Sensor selbst nachgewiesen wurde. Die Gebrauchsinformation des Herstellers vermutete fälschlicherweise die Klebefolie als primären Auslöser.
Es handelt sich um ein Medizinprodukt zur kontinuierlichen Messung des Glukosespiegels in der interstitiellen Flüssigkeit bei Personen mit Diabetes mellitus. Es besteht aus einem Lesegerät und einem am Körper getragenen Einwegsensor.
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Quelle: AkdÄ: Bekanntgabe der AkdÄ im Deutschen Ärzteblatt vom (AkdÄ, 2018). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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