Diabetes im Krankenhaus: Therapie und Notfallmanagement

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DDG (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die DDG-Leitlinie (2026) fokussiert sich auf die Sicherstellung einer optimalen Stoffwechselkontrolle bei hospitalisierten Menschen mit Diabetes mellitus.

Sowohl bei elektiven als auch bei akuten Krankenhausaufenthalten sollen Komplikationen durch Hyper- oder Hypoglykämien strikt vermieden werden.

Besondere Herausforderungen im stationären Setting umfassen perioperative Nüchternphasen, den Einsatz von Glukokortikoiden sowie die Anpassung der bestehenden oralen Antidiabetika an die akute Erkrankungssituation.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie warnt eindringlich vor dem Risiko einer euglykämischen diabetischen Ketoazidose unter SGLT2-Inhibitoren bei stationären Akuterkrankungen oder Nüchternphasen. Es wird empfohlen, diese Medikamente bei schweren Infektionen oder vor Operationen rechtzeitig zu pausieren und bei unklaren klinischen Symptomen stets eine venöse Blutgasanalyse zum Ausschluss einer Ketoazidose durchzuführen.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie empfiehlt für alle hospitalisierten Personen, auch auf Intensivstationen, einen Zielbereich von 140-180 mg/dl. Niedrigere Ziele (100-180 mg/dl) sind nur bei ausgewählten Personen vertretbar, sofern Hypoglykämien sicher vermieden werden.

Bei einer eGFR über 45 ml/min kann Metformin bei intravenöser Gabe fortgeführt werden. Bei intraarterieller Gabe oder einer eGFR zwischen 30 und 44 ml/min wird empfohlen, Metformin 48 Stunden vor der Untersuchung zu pausieren.

Laut Leitlinie erfolgt die Therapie durch Flüssigkeitssubstitution und eine Low-Dose-Insulintherapie (0,05 bis 0,1 I.E./kg Körpergewicht pro Stunde i.v.). Der Blutzucker sollte in den ersten 24 Stunden nicht unter 250 mg/dl gesenkt werden.

Ja, bei stabilen und selbstversorgungsfähigen Personen kann die Pumpentherapie fortgeführt werden. Ist die Person jedoch nicht in der Lage, die Pumpe sicher zu bedienen, wird eine Umstellung auf subkutane oder intravenöse Insulintherapie empfohlen.

Glukokortikoide erhöhen den Insulinbedarf um etwa 20 %. Bei kürzer wirksamen Präparaten wie Prednisolon wird der Einsatz von NPH-Insulin empfohlen, da dessen Wirkprofil gut zur Glukokortikoid-Wirkung passt.

Die Leitlinie empfiehlt, SGLT2-Inhibitoren 3 bis 4 Tage vor einem operativen Eingriff oder einer Koloskopie zu pausieren. Dies dient der Vermeidung einer euglykämischen Ketoazidose.

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Quelle: DDG: Wissenskarten_Diabetes_im_Krankenhaus.pdf pdf (DDG, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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