Typ-2-Diabetes: Stufentherapie und Zielwerte (2025)

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DDG (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Praxisempfehlung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) aus dem Jahr 2025 beschreibt die Diagnostik und Therapie des Typ-2-Diabetes. Die Erkrankung ist durch eine progrediente Insulinresistenz und Insulinsekretionsstörungen gekennzeichnet. In Deutschland sind schätzungsweise über 9,1 Millionen Menschen betroffen.

Laut Leitlinie ist die Mortalität bei Typ-2-Diabetes erhöht, wobei kardiovaskuläre Erkrankungen eine zentrale Rolle spielen. Zur Abschätzung des kardiovaskulären Risikos wird der SCORE2-Diabetes-Algorithmus empfohlen. Dieser teilt Betroffene in vier Risikokategorien ein.

Die Leitlinie betont die Wichtigkeit einer partizipativen Entscheidungsfindung. Es wird empfohlen, individuelle Therapieziele gemeinsam mit den Betroffenen zu vereinbaren und regelmäßig zu evaluieren.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut Leitlinie sollte bei den meisten Menschen mit Typ-2-Diabetes der Einsatz eines GLP-1-Rezeptoragonisten oder Tirzepatid vor dem Beginn einer Insulintherapie erwogen werden. Dies wird mit dem deutlich niedrigeren Hypoglykämierisiko, dem günstigen Gewichtsverlauf und den vorteilhaften kardiovaskulären sowie renalen Outcome-Daten begründet. Ausnahmen bilden Personen mit sehr hohen HbA1c-Werten oder bei Verdacht auf einen Typ-1-Diabetes.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie gibt an, dass Metformin bei einer eGFR < 30 ml/min kontraindiziert ist. Zudem wird empfohlen, das Medikament bei akuten Erkrankungen ("sick days") zu pausieren, um eine Laktatazidose zu vermeiden.

Es wird die Verwendung des SCORE2-Diabetes-Algorithmus empfohlen. Dieser berücksichtigt diabetesspezifische Parameter wie das Alter bei Diagnose und den HbA1c-Wert zur Berechnung des 10-Jahres-Risikos.

Laut Leitlinie reduzieren SGLT2-Inhibitoren signifikant das Risiko für Hospitalisierungen wegen Herzinsuffizienz. Auch für Semaglutid und Tirzepatid werden vorteilhafte Effekte bei Herzinsuffizienz beschrieben.

Es wird ein systolischer Zielblutdruck von 120-140 mmHg empfohlen, wobei bei Personen unter 65 Jahren Werte von 120-129 mmHg angestrebt werden sollten. Der diastolische Wert sollte unter 80 mmHg, aber nicht unter 70 mmHg liegen.

Die STIKO empfiehlt für Menschen mit Diabetes neben den Standardimpfungen spezifische Indikationsimpfungen. Dazu zählen laut Leitlinie Impfungen gegen Influenza, Pneumokokken, COVID-19, RSV, Herpes Zoster, Hepatitis B und FSME.

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Quelle: DDG: PE_Therapie_Typ-2-Diabetes_2025.pdf pdf (DDG, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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