Typ-2-Diabetes: Ernährungsprävention und Diätformen
Hintergrund
Die Praxisempfehlung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) aus dem Jahr 2025 fokussiert sich auf die primäre Ernährungsprävention des Typ-2-Diabetes mellitus (T2Dm). Ein besonderes Augenmerk liegt auf der hohen Krankheitslast durch suboptimale Ernährungsgewohnheiten.
Laut Leitlinie kann eine reine Ernährungsumstellung das Diabetesrisiko bereits um 32 Prozent senken. In Kombination mit einer Bewegungstherapie wird sogar eine Risikoreduktion von 41 Prozent erreicht.
Neuere Erkenntnisse betonen zudem die Bedeutung der Planetary Health Diet (PHD). Eine hohe Adhärenz an dieses pflanzenbetonte Ernährungsmuster wird mit einem signifikant geringeren T2Dm-Risiko sowie einer reduzierten Gesamtmortalität in Verbindung gebracht.
💡Praxis-Tipp
Die Leitlinie weist darauf hin, dass der Ersatz von Zucker durch kalorienfreie Süßungsmittel zwar kurzfristig beim Gewichtsmanagement helfen kann, ein erhöhter Konsum jedoch mit negativen kardiometabolischen Folgen assoziiert ist. Es wird berichtet, dass eine Zunahme um eine Portion pro Tag das T2Dm-Risiko um 13 Prozent steigern kann. Daher wird Wasser als primäres Getränk empfohlen.
Häufig gestellte Fragen
Die DDG-Leitlinie empfiehlt einen täglichen Verzehr von 200 bis 300 Gramm Obst und Gemüse. Diese Menge ist mit einer deutlichen Senkung des Typ-2-Diabetes-Risikos assoziiert.
Pflanzenbasierte Ernährungsweisen zeigen laut Leitlinie einen präventiven Effekt. Es gibt jedoch keine ausreichende Evidenz dafür, dass sie anderen gesunden, fleischarmen Ernährungsformen überlegen sind.
Bei intakter Nierenfunktion wird eine Eiweißzufuhr von 10 bis 25 Prozent der Nahrungsenergie empfohlen. Für Personen über 60 Jahre liegt der empfohlene Bereich bei 15 bis 25 Prozent, um altersbedingten Abbau auszugleichen.
Nicht-nutritive Süßungsmittel können übergewichtigen Personen initial bei der Gewichtskontrolle helfen. Die Leitlinie warnt jedoch, dass ein dauerhaft hoher Konsum das Risiko für metabolische Störungen und Typ-2-Diabetes erhöhen kann.
Es wird berichtet, dass Intervallfasten die Gewichtskontrolle unterstützt und glykämische Parameter positiv beeinflusst. Ein generelles Auslassen von Mahlzeiten ohne Struktur wird jedoch nicht empfohlen.
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Quelle: DDG: PE_Empfehlungen_zur_Ernaehrungspraevention_des_Typ-2-Diabetes_mellitus_2025.pdf pdf (DDG, 2025). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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