Diabetes mellitus bei Kindern: Therapie und Diagnostik

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DDG (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die DDG-Praxisempfehlung 2025 behandelt die Diagnostik, Therapie und Verlaufskontrolle des Diabetes mellitus im Kindes- und Jugendalter. Der Typ-1-Diabetes macht in Europa über 90 Prozent der Diabetesfälle im jungen Lebensalter aus.

Die Inzidenz des Typ-1-Diabetes ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Auch der Typ-2-Diabetes verzeichnet bei Kindern und Jugendlichen eine steigende Tendenz, insbesondere assoziiert mit Übergewicht und Adipositas.

Die Leitlinie unterteilt die Entstehung des Typ-1-Diabetes in drei Stadien. Diese reichen vom präsymptomatischen Nachweis von Autoantikörpern (Stadium 1 und 2) bis hin zur symptomatischen Manifestation mit Hyperglykämie (Stadium 3).

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie warnt eindringlich vor der Entwicklung eines Hirnödems im Rahmen einer diabetischen Ketoazidose. Es wird betont, bei Warnzeichen wie Kopfschmerzen, anhaltendem Herzfrequenzabfall oder neurologischen Veränderungen umgehend eine Therapie mit Mannitol oder hypertoner Kochsalzlösung einzuleiten, noch bevor eine weiterführende Bildgebung erfolgt.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie erfolgt zunächst eine Kreislaufstabilisierung mit isotoner Kochsalzlösung (10-20 ml/kg). Erst 1 bis 2 Stunden nach Beginn der Volumengabe wird eine intravenöse Insulintherapie mit 0,1 IE/kg/h (bei jüngeren Kindern 0,05 IE/kg/h) empfohlen.

Die Leitlinie empfiehlt eine Time in Range (70-180 mg/dl) von über 70 Prozent. Gleichzeitig sollte die Zeit im hypoglykämischen Bereich (unter 70 mg/dl) weniger als 4 Prozent betragen.

Es wird empfohlen, Kinder und Jugendliche bei der Diabetesmanifestation und im weiteren Verlauf alle 2 Jahre auf Zöliakie zu untersuchen. Hierfür wird die Bestimmung von tTG-IgA-Antikörpern in Kombination mit dem Gesamt-IgA angeraten.

Gemäß Leitlinie soll allen Kindern und Jugendlichen direkt nach der Manifestation eine Insulinpumpentherapie oder eine intensivierte konventionelle Therapie (ICT) angeboten werden. Die Nutzung eines kontinuierlichen Glukosemonitorings (CGM), idealerweise als AID-System, wird stark befürwortet.

Ein Stadium 1 liegt vor, wenn mindestens zwei diabetesassoziierte Autoantikörper bei normaler Blutglukose nachweisbar sind. Im Stadium 2 kommen zu den Antikörpern erhöhte Blutglukosewerte (Dysglykämie) hinzu, klinische Symptome fehlen jedoch noch.

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Quelle: DDG: PE Diabetes im Kindes- & Jugendalter pdf (DDG, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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