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Autismus (ASS): Wirksamkeit atypischer Antipsychotika

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) gehen häufig mit belastenden Verhaltenssymptomen wie Irritabilität, Aggressionen oder repetitiven Verhaltensweisen einher. Zur medikamentösen Linderung dieser Symptome werden in der Praxis oft atypische Antipsychotika eingesetzt.

Ein aktueller Cochrane Review aus dem Jahr 2025 analysiert die vergleichende Wirksamkeit und Sicherheit dieser Medikamentengruppe. Die Datengrundlage umfasst 17 randomisiert-kontrollierte Studien mit insgesamt 1027 Teilnehmern.

Die untersuchten Interventionen umfassen Risperidon, Aripiprazol, Lurasidon und Olanzapin. Die Evidenz bezieht sich fast ausschließlich auf Kinder und Jugendliche, da für das Erwachsenenalter laut den Autoren kaum verwertbare Studiendaten vorliegen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der medikamentösen Behandlung von Irritabilität bei Kindern mit Autismus wird darauf hingewiesen, dass Risperidon und Aripiprazol eine mögliche Wirksamkeit zeigen, während Lurasidon wahrscheinlich keinen klinischen Nutzen bietet. Zudem betonen die Autoren die sehr schwache Datenlage bezüglich Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme und extrapyramidalen Symptomen, was eine engmaschige klinische Überwachung der Therapie rechtfertigt.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Cochrane Review können Risperidon und Aripiprazol die Symptome der Irritabilität bei Kindern kurzfristig reduzieren. Für Lurasidon wird hingegen wahrscheinlich kein relevanter Effekt beschrieben.

Die Datenlage für Erwachsene ist äußerst unzureichend. Der Review schloss lediglich eine einzige Studie mit 31 erwachsenen Teilnehmern ein, weshalb keine belastbaren Schlüsse gezogen werden können.

Die Autoren stufen die Effekte auf eine Gewichtszunahme im Vergleich zu Placebo als sehr unsicher ein. Die zugrundeliegende Evidenz ist aufgrund von Verzerrungsrisiken und Ungenauigkeiten von sehr niedriger Qualität.

Die Wirkung auf aggressives Verhalten ist laut den Studiendaten sehr unsicher. Es liegt hierzu nur Evidenz von sehr niedriger Qualität vor.

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Quelle: Cochrane Review: Atypical antipsychotics for autism spectrum disorder: a network meta-analysis (Cochrane, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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