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Chronisches Koronarsyndrom (CCS): CT-Angio und Therapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) kommentiert die aktualisierten ESC-Leitlinien 2024 zum chronischen Koronarsyndrom (CCS). Der Begriff umfasst verschiedene klinische Erscheinungsformen, die durch strukturelle oder funktionelle Veränderungen der epikardialen Koronararterien oder der Mikrozirkulation entstehen.

Laut Leitlinie weisen nur noch 10 bis 25 Prozent der Betroffenen klassische Angina-Symptome auf. Die traditionelle Einteilung in typische und atypische Angina pectoris wird daher zugunsten einer präzisen Symptombeschreibung und eines neuen Wahrscheinlichkeitsmodells verlassen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie betont, dass die klassische Einteilung in typische und atypische Angina pectoris kaum noch prognostischen Wert besitzt, da nur eine Minderheit der Betroffenen klassische Symptome zeigt. Es wird stattdessen dringend empfohlen, das neue risikofaktorgewichtete Modell (RF-CL) zur Bestimmung der Prätestwahrscheinlichkeit zu nutzen. Zudem wird darauf hingewiesen, dass ein Fehlen von Angina-Symptomen ein chronisches Koronarsyndrom keinesfalls ausschließt, insbesondere bei älteren Menschen oder bei Vorliegen eines Diabetes mellitus.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie wird die CT-Koronarangiographie (CCTA) als Methode der Wahl bei einer niedrigen bis moderaten klinischen Prätestwahrscheinlichkeit (> 5 bis 50 %) empfohlen. Sie dient primär dem sicheren Ausschluss einer obstruktiven KHK.

Die Standarddauer für die duale Thrombozytenhemmung (DAPT) mit ASS und Clopidogrel nach elektiver PCI beträgt laut Leitlinie 6 Monate. Bei einem hohen Blutungsrisiko wird eine verkürzte DAPT von 1 bis 3 Monaten empfohlen.

Es wird ein LDL-Cholesterin-Zielwert von unter 55 mg/dl sowie eine Reduktion um mindestens 50 % vom Ausgangswert empfohlen. Bei einem zweiten kardiovaskulären Ereignis innerhalb von 2 Jahren kann ein Zielwert von unter 40 mg/dl erwogen werden.

Bei Angina pectoris ohne obstruktive Koronararterien (ANOCA/INOCA) empfiehlt die Leitlinie eine invasive Testung der Vasoreagibilität. Zur antianginösen Therapie werden je nach Ruheherzfrequenz Kalziumantagonisten oder bei belastungsabhängiger Symptomatik Betablocker vorgeschlagen.

Die Leitlinie empfiehlt die koronare Bypassoperation (CABG) als bevorzugte Strategie bei operablen Personen mit komplexer KHK oder Mehrgefäßerkrankung mit Diabetes mellitus. Die Entscheidung sollte stets individuell im interdisziplinären Heart Team getroffen werden.

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Quelle: DGK-Kommentar zu den Leitlinien der ESC (2024) zum chronischen Koronarsyndrom Aus der Kommission für Klinische Kardiovaskuläre Medizin unter Beteiligung der DGTHG (DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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