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Chronischer Schmerz: Diagnostik & Leitlinien-Empfehlung

Diese Leitlinie stammt aus 2013 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung, nicht ärztlich geprüft|Quelle: SIGN (2013)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Chronischer Schmerz, definiert als Schmerz, der länger als 12 Wochen anhält, stellt eine erhebliche klinische Herausforderung dar. Er beeinträchtigt die Lebensqualität der Betroffenen massiv und verursacht hohe sozioökonomische Kosten. Die Mehrheit der Patienten wird im primärärztlichen Bereich versorgt.

Die Leitlinie fokussiert sich auf die Behandlung von Erwachsenen mit chronischen, nicht-malignen Schmerzen im nicht-spezialisierten Setting. Sie schließt die Behandlung von Kindern, Krebsschmerzen sowie spezifischen Kopfschmerzsyndromen aus.

Da die Schmerzwahrnehmung stark von individuellen neurobiologischen und psychosozialen Faktoren abhängt, variiert das Ansprechen auf Therapien erheblich. Ein multimodaler Ansatz, der medikamentöse, physische und psychologische Interventionen kombiniert, wird daher als essenziell erachtet.

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💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie betont, dass eine rein medikamentöse Therapie oft unzureichend ist und regelmäßige Reevaluationen erfordert. Es wird empfohlen, Medikamente, die nach einer angemessenen Titrationsphase (z.B. zwei bis vier Wochen bei Antidepressiva) keine ausreichende Wirkung zeigen, konsequent wieder abzusetzen, anstatt sie wirkungslos weiterzuführen.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie empfiehlt als Erstlinientherapie Gabapentin, Pregabalin oder Amitriptylin. Bei unzureichender Wirkung kann laut Leitlinie auch Duloxetin oder eine Kombinationstherapie erwogen werden.

Starke Opioide können laut Leitlinie bei chronischen Kreuzschmerzen oder Arthrose erwogen werden. Es wird jedoch betont, dass sie nur bei nachweisbarer und anhaltender Schmerzlinderung fortgeführt werden sollten.

Die Leitlinie stellt fest, dass es unzureichende Evidenz für die Wirksamkeit von Paracetamol bei generalisierten chronischen Kreuzschmerzen gibt. Bei Knie- oder Hüftarthrose wird es hingegen als Therapieoption genannt.

Bewegungstherapie wird von der Leitlinie ausdrücklich für das Management chronischer Schmerzen empfohlen. Bei Kreuzschmerzen sollte der Rat zur körperlichen Aktivität immer mit einer spezifischen Übungstherapie kombiniert werden.

Ja, die Leitlinie empfiehlt topische NSAR bei muskuloskelettalen Schmerzen, besonders wenn orale Präparate nicht vertragen werden. Bei speziellen neuropathischen Schmerzen können auch Capsaicin- oder Lidocain-Pflaster erwogen werden.

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Quelle: SIGN 159: Management of Chronic Pain (SIGN, 2013). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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