AkdÄ2021Pharmakologie

Capecitabin, Chloroquin & Pembrolizumab: Nebenwirkungen

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) veröffentlichte im Januar 2021 Empfehlungen des Pharmakovigilanz-Ausschusses (PRAC) der Europäischen Arzneimittel-Agentur.

Diese Empfehlungen basieren auf der Auswertung neuer Sicherheitssignale und führen zu verbindlichen Anpassungen der Fach- und Gebrauchsinformationen.

Im Fokus der aktuellen Änderungen stehen die Wirkstoffe Capecitabin, Chloroquin, Hydroxychloroquin sowie Pembrolizumab. Es wurden neue, teils schwere Nebenwirkungen in die Produktinformationen aufgenommen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein besonderes Augenmerk sollte auf die psychiatrischen Nebenwirkungen von Chloroquin und Hydroxychloroquin gelegt werden. Das Dokument warnt davor, dass suizidales Verhalten und Psychosen bereits im ersten Behandlungsmonat auftreten können. Dies betrifft ausdrücklich auch Personen, die zuvor nie an psychiatrischen Erkrankungen gelitten haben.

Häufig gestellte Fragen

Laut der PRAC-Empfehlung können unter Capecitabin Angioödeme auftreten. Diese werden als seltene Nebenwirkung eingestuft und erfordern bei Symptomen wie Gesichtsschwellungen oder Atemnot sofortige ärztliche Hilfe.

Die Sicherheitsinformation gibt an, dass psychiatrische Nebenwirkungen typischerweise innerhalb des ersten Monats nach Behandlungsbeginn auftreten. Dies kann auch Personen ohne psychiatrische Vorerkrankungen betreffen.

Die Häufigkeit einer Vaskulitis hängt vom Therapieschema ab. Bei einer Monotherapie wird sie als selten eingestuft, während sie in Kombination mit einer Chemotherapie gelegentlich auftritt.

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Quelle: AkdÄ: Änderung des Wortlauts von Fach- und Gebrauchsinformationen – Empfehlungen des PRAC. (AkdÄ, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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