Sensomotorische Rehabilitation: Leitlinien-Empfehlungen

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AWMF (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die AWMF-Leitlinie (S2k) behandelt die Diagnostik und Therapie zur Rehabilitation sensomotorischer Störungen bei neurologischen Erkrankungen. Im Fokus stehen die Förderung der Neuroplastizität und die funktionelle Erholung des Gehirns.

Sensomotorische Defizite tragen maßgeblich zur Behinderung nach erworbenen Hirnschädigungen, bei Multipler Sklerose oder Morbus Parkinson bei. Die behandlungsvermittelte Erholung beruht auf einem spezifischen und intensiven restitutiven Training.

Laut Leitlinie ist die Rehabilitation in ein multiprofessionelles Gesamtkonzept einzubetten. Dabei werden umweltbezogene und persönliche Faktoren berücksichtigt, um die Teilhabe und Alltagsaktivitäten der Betroffenen bestmöglich zu fördern.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein wesentlicher Hinweis der Leitlinie betrifft die Aufklärung über die motorische Fatigue bei Multipler Sklerose. Es wird betont, dass Betroffene darüber informiert werden sollten, dass eine belastungsinduzierte Funktionsverschlechterung reversibel ist und keine Schäden am Nervensystem verursacht. Ohne diese Aufklärung besteht laut Leitlinie die Gefahr, dass Betroffene aus Angst vor Überlastung in eine schädliche Inaktivität und Schonhaltung verfallen.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie empfiehlt im subakuten Stadium eine werktägliche Behandlungsintensität von mindestens 30 Minuten. Im chronischen Stadium wird ein strukturiertes Training von 90 bis 270 Minuten pro Woche angeraten.

Laut Leitlinie kann ein Gang- und Gleichgewichtstraining in Verbindung mit kognitiven Strategien erfolgen. Zudem wird der Einsatz von externen visuellen und auditiven Stimuli (Cues) als hilfreich bewertet.

Die Leitlinie stellt klar, dass ein angepasstes Kraft- und Ausdauertraining bei neuromuskulären Erkrankungen nicht schädlich ist. Es wird vielmehr empfohlen, um die Muskelkraft, die aerobe Kapazität und die Lebensqualität zu verbessern.

Eine mehrwöchige Spiegeltherapie wird bei subakuten und chronischen Schlaganfallbetroffenen mit mittelschweren bis schweren Armparesen empfohlen. Sie kann laut Leitlinie auch als supervidiertes Eigentraining durchgeführt werden.

Zur Wiederherstellung der Gehfähigkeit nach zentralen Läsionen wird bei nicht gehfähigen Personen ein geräteunterstütztes Training empfohlen. Bei Multipler Sklerose wird dies spezifisch für schwer Betroffene mit einem EDSS über 6 angeraten.

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Quelle: Rehabilitation von sensomotorischen Störungen (AWMF, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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