Miltefosin (Impavido): Rote-Hand-Brief zu Keratitis

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Miltefosin (Handelsname Impavido) ist ein Arzneimittel, das zur Behandlung der Leishmaniose, einer parasitären Tropenkrankheit, eingesetzt wird. Diese Zusammenfassung basiert auf einer kurzen Sicherheitswarnung (Drug Safety Mail) der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) aus dem Jahr 2023.

Im Zusammenhang mit der Einnahme von Miltefosin wurde über schwerwiegende Augenschäden, unter anderem Keratitis, berichtet. Dieses Risiko besteht laut Rote-Hand-Brief insbesondere dann, wenn die empfohlene Behandlungsdauer überschritten wird.

Aufgrund der potenziell irreversiblen Schäden wurden die Warnhinweise für das Medikament aktualisiert. Die Warnung fokussiert sich auf präventive augenärztliche Kontrollen und das sofortige Handeln bei ersten Symptomen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Aufgrund der langen Halbwertszeit von Miltefosin heilen medikamentös induzierte Augenschäden oft nicht spontan ab. Es wird daher empfohlen, bei Verdacht auf eine Keratitis das Medikament sofort abzusetzen und frühzeitig eine topische Glukokortikoid-Therapie in augenärztlicher Absprache zu initiieren.

Häufig gestellte Fragen

Laut Rote-Hand-Brief kann es unter der Therapie mit Miltefosin zu schwerwiegenden okulären Komplikationen kommen. Insbesondere wird vor der Entwicklung einer Keratitis (Hornhautentzündung) gewarnt.

Die empfohlene Behandlungsdauer für Miltefosin beträgt 28 Tage. Eine Anwendung über diesen Zeitraum hinaus wird mit einem deutlich erhöhten Risiko für Augenschäden in Verbindung gebracht.

Bei Symptomen wie geröteten Augen, Schmerzen oder verschwommenem Sehen wird ein sofortiges Absetzen des Medikaments empfohlen, sofern ein Zusammenhang nicht ausgeschlossen werden kann. Zudem sollte umgehend ein Augenarzt konsultiert werden.

Die Warnung verweist auf publizierte Fallberichte, in denen topische Glukokortikoide eine Verbesserung der Symptome zeigten. Wegen der langen Halbwertszeit des Medikaments heilen die Läsionen oft nicht ohne medikamentöse Behandlung ab.

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Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu Miltefosin (Impavido 10 mg/50 mg Kapseln): Aktualisierter Warnhinweis zu okulären Veränderungen, u. a. KeratitisDrug Safety (AkdÄ, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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