Fluorchinolone: Rote-Hand-Brief zu Aortenaneurysmen

Diese Leitlinie stammt aus 2018 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2018)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Dieser Artikel basiert auf dem Rote-Hand-Brief der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) aus dem Jahr 2018. Die Sicherheitswarnung thematisiert systemisch und inhalativ angewendete Fluorchinolone.

Fluorchinolone sind eine Klasse von Antibiotika, die zur Behandlung verschiedener bakterieller Infektionen eingesetzt werden. Daten aus epidemiologischen und nicht klinischen Studien haben ein neues, schwerwiegendes Sicherheitsrisiko aufgezeigt.

Es wurde festgestellt, dass diese Medikamente das Risiko für Aortenaneurysmen und Aortendissektionen erhöhen können. Dieses Risiko betrifft laut der Warnung insbesondere ältere Personen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein entscheidender Aspekt im klinischen Alltag ist die proaktive Aufklärung über Warnsymptome. Es wird empfohlen, Personen unter Fluorchinolon-Therapie explizit darauf hinzuweisen, bei plötzlichen, starken Schmerzen in Bauch, Brust oder Rücken sofort den Notarzt zu verständigen, da dies auf eine akute Aortendissektion hindeuten kann.

Häufig gestellte Fragen

Die Warnung betrifft alle systemisch und inhalativ angewendeten Fluorchinolone. In Deutschland zugelassene Wirkstoffe dieser Klasse sind Ciprofloxacin, Levofloxacin, Moxifloxacin, Norfloxacin und Ofloxacin.

Laut der Sicherheitswarnung ist das Risiko für Aortenaneurysmen und -dissektionen insbesondere bei älteren Personen erhöht. Zudem gelten Vorerkrankungen wie Hypertonie, Atherosklerose oder das Marfan-Syndrom als prädisponierende Faktoren.

Es wird empfohlen, auf plötzlich auftretende, schwere Bauch-, Brustkorb- oder Rückenschmerzen zu achten. Bei diesen Symptomen sollte umgehend eine Notaufnahme aufgesucht werden.

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Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu systemisch und inhalativ (AkdÄ, 2018). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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