Abirateron & Golimumab: Hypoglykämie & Dermatomyositis

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Pharmacovigilance Risk Assessment Committee (PRAC) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat im Januar 2020 neue Sicherheitssignale bewertet. Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) fasst diese in der Drug Safety Mail 2020-08 zusammen.

Die Aktualisierungen der Fach- und Gebrauchsinformationen betreffen zwei spezifische Wirkstoffe. Es handelt sich um den Androgenbiosynthese-Inhibitor Abirateron (Zytiga) und den TNF-alpha-Inhibitor Golimumab (Simponi).

Im Fokus der Anpassungen stehen neu identifizierte Arzneimittelinteraktionen, die zu Hypoglykämien führen können, sowie seltene dermatologische und muskuläre Nebenwirkungen. Diese Zusammenfassung basiert auf den extrahierten PRAC-Empfehlungen.

Vollständige Empfehlungen in der Originalleitlinie lesen
ClariMed durchsucht 14.000+ weitere Leitlinien
Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Verordnung von Abirateron an Diabetiker wird eine genaue Überprüfung der antidiabetischen Begleitmedikation empfohlen. Insbesondere bei der gleichzeitigen Einnahme von CYP2C8-Substraten wie Repaglinid oder Pioglitazon ist laut PRAC-Empfehlung auf eine engmaschige Blutzuckerkontrolle zu achten, um schwerwiegende Hypoglykämien zu vermeiden.

Häufig gestellte Fragen

Laut PRAC-Empfehlung interagiert Abirateron mit CYP2C8-Substraten wie Pioglitazon oder Repaglinid. Dies kann die Exposition dieser Antidiabetika erhöhen und in der Folge zu einer Hypoglykämie führen.

Die Fachinformation hebt explizit Pioglitazon und Repaglinid hervor. Es wird generell zur Vorsicht bei allen CYP2C8-Substraten mit enger therapeutischer Breite geraten.

Die PRAC-Empfehlung listet die Verschlechterung der Symptome einer Dermatomyositis als neue unerwünschte Wirkung auf. Die genaue Häufigkeit dieser Nebenwirkung ist derzeit nicht bekannt.

Eine Verschlechterung der Dermatomyositis zeigt sich laut den aktualisierten Informationen typischerweise durch einen Hautausschlag, der von einer Muskelschwäche begleitet wird.

War diese Zusammenfassung hilfreich?

Quelle: AkdÄ: Änderung von Fach- und Gebrauchsinformationen – Empfehlungen des PRAC. (AkdÄ, 2020). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

Verwandte Leitlinien

Über Google hier gelandet?

ClariMed durchsucht alle medizinischen Leitlinien

AWMF, NVL, NICE, WHO, ESC, KDIGO - Quellenzitiert, kostenlos. Speichern Sie Ihren Verlauf auf allen Geräten mit einem kostenlosen Konto.

Kostenloses Konto erstellen
Keine Kreditkarte. DSGVO-konform. In Deutschland gehostet.