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Osteoporose-Screening: USPSTF-Leitlinie zur Prävention

Diese Leitlinie stammt aus 2018 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: US Preventive Services Task Force (2018)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die US Preventive Services Task Force (USPSTF) hat 2018 eine Leitlinie zum Screening auf Osteoporose veröffentlicht. Ziel dieser Empfehlung ist die Prävention von osteoporotischen Frakturen. Laut USPSTF richtet sich das Screening primär an postmenopausale Frauen ab 65 Jahren sowie an jüngere postmenopausale Frauen mit einem erhöhten Risiko für Osteoporose. Die Leitlinie bewertet den Nutzen dieses Screenings für die genannte Zielgruppe mit dem Empfehlungsgrad B, was auf eine hohe Sicherheit für einen moderaten Nettonutzen oder eine moderate Sicherheit für einen moderaten bis substanziellen Nettonutzen hinweist. Für Männer gibt die USPSTF an, dass die aktuelle Evidenz unzureichend ist, um das Verhältnis von Nutzen und Schaden zu beurteilen (Grad I).

Empfehlungen

Die USPSTF empfiehlt das Screening auf Osteoporose mittels Knochendichtemessung (DXA-Scan). Gemäß der Leitlinie sollte dieses Screening bei Frauen ab 65 Jahren sowie bei jüngeren postmenopausalen Frauen mit erhöhtem Risiko durchgeführt werden.

Um jüngere postmenopausale Frauen für ein Screening zu identifizieren, wird laut USPSTF die Nutzung des FRAX-Tools empfohlen. Ein Screening ist in dieser Gruppe indiziert, wenn das 10-Jahres-Risiko für eine schwere osteoporotische Fraktur bei mindestens 9,3 Prozent liegt.

Risikofaktoren für Osteoporose Nach Angaben der USPSTF-Leitlinie gelten folgende Faktoren als Risiko:

  • Weibliches Geschlecht und Alter ab 65 Jahren
  • Geringes Körpergewicht
  • Fraktur in der Vorgeschichte
  • Hüftfraktur bei den Eltern
  • Aktuelles Rauchen
  • Übermäßiger Alkoholkonsum (3 oder mehr Drinks pro Tag)
  • Einnahme von Glukokortikoiden
  • Rheumatoide Arthritis
  • Ursachen für eine sekundäre Osteoporose

Screening-Intervalle und Therapie Das optimale Intervall für ein erneutes Screening beträgt laut Leitlinie mindestens 2 Jahre. Bei Frauen mit einem unauffälligen initialen DXA-Scan kann dieses Intervall nach Angaben der USPSTF auf 10 Jahre oder länger ausgedehnt werden. Eine Behandlung wird empfohlen bei einem T-Score von -2,5 oder darunter sowie bei einer stattgehabten Fragilitätsfraktur. Als Erstlinientherapie nennt die Leitlinie Bisphosphonate.

Dosierung

Die USPSTF-Leitlinie nennt spezifische Zielwerte für die tägliche Zufuhr von Calcium und Vitamin D zur Unterstützung der Knochengesundheit.

SubstanzEmpfohlene Tagesdosis laut Leitlinie
Calcium1200 mg/Tag
Vitamin D600 - 800 IE/Tag
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💡Praxis-Tipp

Laut USPSTF-Leitlinie bietet sich das FRAX-Tool im klinischen Alltag an, um das 10-Jahres-Risiko für schwere osteoporotische Frakturen bei jüngeren postmenopausalen Frauen zu berechnen und ab einem Schwellenwert von 9,3 Prozent eine Indikation für den DXA-Scan zu stellen.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie empfiehlt das Screening für postmenopausale Frauen ab 65 Jahren sowie für jüngere postmenopausale Frauen, die ein erhöhtes Risiko für Osteoporose aufweisen.

Laut USPSTF wird die Knochendichtemessung mittels DXA-Scan als primäre Screening-Methode empfohlen.

Das optimale Intervall für ein erneutes Screening beträgt laut Leitlinie mindestens 2 Jahre. Bei einem normalen ersten DXA-Scan kann das Intervall nach Angaben der USPSTF auf 10 Jahre oder mehr verlängert werden.

Die Leitlinie nennt einen T-Score von -2,5 oder darunter sowie eine Vorgeschichte von Fragilitätsfrakturen als Indikation für eine Behandlung, wobei Bisphosphonate als Erstlinientherapie gelten.

Für Männer stuft die USPSTF die aktuelle Evidenz als unzureichend ein (Grad I), um das Verhältnis von Nutzen und Schaden für ein routinemäßiges Osteoporose-Screening abschließend beurteilen zu können.

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Quelle: USPSTF: Osteoporosis: Screening to Prevent Fractures (Grade B, 2018) (US Preventive Services Task Force, 2018). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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