Ulipristalacetat (Myome): Indikation und Leberschäden
Hintergrund
Die Drug Safety Mail 2021-04 der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) fasst einen Rote-Hand-Brief zu Ulipristalacetat 5 mg Tabletten (Esmya® und Generika) zusammen. Das Medikament wird zur Behandlung von Uterusmyomen eingesetzt.
Hintergrund der Warnung sind Berichte über schwere Leberschäden im Zusammenhang mit der Einnahme. In einigen Fällen war infolge der Leberschädigung eine Lebertransplantation erforderlich.
Bereits im Jahr 2018 wurde die Anwendung eingeschränkt und eine Überwachung der Leberfunktion empfohlen. Da dennoch ein weiterer Fall mit Notwendigkeit einer Lebertransplantation auftrat, erfolgte eine erneute Risikobewertung mit einer weiteren Indikationseinschränkung.
💡Praxis-Tipp
Der Rote-Hand-Brief betont die absolute Notwendigkeit regelmäßiger Leberfunktionstests vor, während und nach den Behandlungsintervallen mit Ulipristalacetat. Es wird dringend geraten, Patientinnen für die Symptome eines Leberschadens zu sensibilisieren, da in der Vergangenheit bereits Fälle mit Transplantationspflichtigkeit aufgetreten sind.
Häufig gestellte Fragen
Laut AkdÄ ist der Einsatz auf die Intervalltherapie bei prämenopausalen Frauen beschränkt. Voraussetzung ist zudem, dass chirurgische Eingriffe oder eine Embolisation nicht geeignet oder bereits fehlgeschlagen sind.
Der Rote-Hand-Brief warnt vor dem Risiko schwerer Leberschädigungen. In der Vergangenheit kam es zu Fällen, die eine Lebertransplantation erforderlich machten.
Es wird empfohlen, Leberfunktionstests vor Beginn, während der Therapie sowie nach den Behandlungsintervallen durchzuführen.
Die AkdÄ empfiehlt, die Behandlung bei Symptomen einer Leberschädigung sofort abzubrechen. Die Patientin sollte unverzüglich ärztlich untersucht werden.
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Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu Ulipristalacetat 5 mg Tabletten (AkdÄ, 2021). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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