Transthorakale Echokardiographie (TTE): Standards

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AWMF|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die AWMF-Leitlinie 085-004 standardisiert die Durchführung der transthorakalen Echokardiographie (TTE) bei Erwachsenen. Ziel ist es, die Vergleichbarkeit von Messwerten und Befunden im klinischen Alltag zu verbessern.

Die Echokardiographie ist die am häufigsten durchgeführte nichtinvasive bildgebende Untersuchung des Herzens. Bisher waren Untersuchungsabläufe und erforderliche Bildaufnahmen in Deutschland kaum standardisiert.

Neben der umfassenden Routineuntersuchung behandelt das Dokument auch die fokussierte kardiale Ultraschalluntersuchung (FoCUS). Diese kommt vor allem in Notfallsituationen und bei akuter hämodynamischer Instabilität zum Einsatz.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein häufiger Fehler bei der apikalen Anlotung ist die Verkürzung des linken Ventrikels ("foreshortening"). Die Leitlinie warnt davor, dass dies zu einer fehlerhaften Unterschätzung des linksventrikulären Volumens und einer Überschätzung der Ejektionsfraktion führt. Es wird empfohlen, den Schallkopf gegebenenfalls einen Interkostalraum tiefer zu platzieren, um den Apex als gotischen Bogen darzustellen.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie empfiehlt die Messung des linksventrikulären Ausflusstraktes (LVOT) mittsystolisch im Zoom-Modus. Die Messung erfolgt von Innenkante zu Innenkante unmittelbar proximal des Aortenklappenanulus.

Für eine zuverlässige Strainbestimmung wird eine Bildrate von mehr als 40 Bildern pro Sekunde empfohlen. Idealerweise sollte die Bildrate numerisch etwa im Bereich der Herzfrequenz liegen.

Die fokussierte Untersuchung umfasst laut Leitlinie fünf Standardeinstellungen. Dazu gehören die subkostale lange Achse, die Vena cava inferior, die parasternale lange und kurze Achse sowie der apikale Vierkammerblick.

Die Messung der Aortenwurzel und der Aorta ascendens erfolgt enddiastolisch in der parasternalen langen Achse. Im Gegensatz zu CT oder MRT wird hier echokardiographisch von Außenkante zu Innenkante ("leading edge") gemessen.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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