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Tamsulosin: Dosierung, Indikation und Nebenwirkungen

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DrugBank Open Data (2026)|Arzneimittel-Fachinformation|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Kurzprofil der DrugBank-Datenbank. Tamsulosin ist ein selektiver Alpha-1A-Adrenozeptor-Antagonist, der primär in der Urologie eingesetzt wird.

Der Wirkstoff blockiert selektiv die Alpha-1A-Rezeptoren in der Prostata, am Blasenhals und in der prostatischen Harnröhre. Dies führt zu einer Entspannung der glatten Muskulatur und verbessert den Harnfluss bei Erkrankungen wie der benignen Prostatahyperplasie (BPH).

Aufgrund der hohen Selektivität für den Alpha-1A-Rezeptor verursacht Tamsulosin seltener eine orthostatische Hypotonie als nicht-selektive Alpha-Blocker. Die Steady-State-Konzentration im Blut wird nach vier bis fünf Tagen erreicht.

Empfehlungen

Laut dem DrugBank-Profil wird Tamsulosin für folgende Indikationen eingesetzt:

Indikationen

  • Benigne Prostatahyperplasie (BPH)

  • Austreibung von Harnleitersteinen (Off-Label-Use als medikamentöse expulsive Therapie)

Nebenwirkungen und Warnhinweise

Das Profil listet verschiedene unerwünschte Wirkungen auf. Die häufigste Nebenwirkung ist die retrograde Ejakulation, die bei 8 bis 18 Prozent der Behandelten auftritt.

Weitere mögliche Nebenwirkungen umfassen:

  • Schwindel

  • Orthostatische Hypotonie (jedoch seltener als bei Doxazosin)

  • Verstopfte Nase

  • Intraoperatives Floppy-Iris-Syndrom (IFIS)

Es wird darauf hingewiesen, dass vor einer Kataraktoperation zwingend der behandelnde Augenarzt über die Einnahme informiert werden sollte.

Arzneimittelinteraktionen

Das Profil warnt vor Interaktionen mit Inhibitoren der Cytochrom-P450-Enzyme. CYP3A4-Inhibitoren (wie Ketoconazol) und CYP2D6-Inhibitoren (wie Paroxetin) können die Tamsulosin-Spiegel im Blut erhöhen.

Zudem wird eine additive Hypotonie bei gleichzeitiger Gabe von anderen Alpha-Blockern oder PDE5-Hemmern (wie Sildenafil oder Tadalafil) beschrieben. Mit Warfarin besteht laut Quelle keine signifikante Interaktion.

Dosierung

Das DrugBank-Profil gibt folgende Dosierungshinweise für Tamsulosin an. Eine einschleichende Dosierung (Titration) ist aufgrund der Alpha-1A-Selektivität nicht erforderlich.

IndikationDosierungEinnahmehinweis
Standarddosis0,4 mg einmal täglich30 Minuten nach derselben Mahlzeit jeden Tag
Dosissteigerungbis zu 0,8 mg einmal täglichbei Bedarf

Zusätzlich wird empfohlen, das Medikament ein bis zwei Wochen vor einer geplanten Kataraktoperation abzusetzen. Die orale Bioverfügbarkeit liegt im nüchternen Zustand bei fast 100 Prozent, nimmt jedoch bei gleichzeitiger Nahrungsaufnahme ab.

Kontraindikationen

Laut DrugBank gelten folgende Kontraindikationen für die Einnahme von Tamsulosin:

  • Schwere Leberfunktionseinschränkung

  • Bekannte orthostatische Hypotonie in der Anamnese

  • Gleichzeitige Anwendung von starken CYP3A4-Inhibitoren

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein besonders wichtiges Risiko unter Tamsulosin-Therapie ist das intraoperative Floppy-Iris-Syndrom (IFIS) bei Augenoperationen. Laut DrugBank-Profil wird empfohlen, das Medikament ein bis zwei Wochen vor einer Kataraktoperation abzusetzen und den Augenarzt im Vorfeld über die Einnahme zu informieren.

Häufig gestellte Fragen

Laut DrugBank wird eine Dosis von 0,4 mg einmal täglich empfohlen. Die Einnahme sollte jeden Tag 30 Minuten nach derselben Mahlzeit erfolgen.

Nein, das Profil gibt an, dass aufgrund der Alpha-1A-Selektivität des Wirkstoffs keine Titration erforderlich ist.

Die häufigste unerwünschte Wirkung ist laut Quelle die retrograde Ejakulation. Diese tritt bei etwa 8 bis 18 Prozent der Anwender auf.

Das Profil warnt vor einer gleichzeitigen Einnahme mit PDE5-Hemmern. Diese Kombination kann zu einer verstärkten orthostatischen Hypotonie führen.

Es wird empfohlen, das Medikament ein bis zwei Wochen vor einer Kataraktoperation abzusetzen. Dies dient der Vermeidung eines intraoperativen Floppy-Iris-Syndroms (IFIS).

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Quelle: DrugBank: Tamsulosin - Pharmacological Profile (DrugBank Open Data, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt. Vor jeder Anwendung oder Verschreibung muss die aktuelle Fachinformation konsultiert werden.

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