Sildenafil bei IUGR: Kontraindikation und Warnhinweis

Diese Leitlinie stammt aus 2018 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2018)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf einer Drug Safety Mail der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) aus dem Jahr 2018. Sie fasst die Inhalte eines Rote-Hand-Briefes zum Wirkstoff Sildenafil zusammen.

Sildenafil ist ein Phosphodiesterase-5-Inhibitor (PDE-5-Hemmer). Der Wirkstoff ist regulär zur Behandlung der pulmonalarteriellen Hypertonie (PAH) sowie der erektilen Dysfunktion zugelassen.

In der klinischen STRIDER-Studie wurde der Off-Label-Einsatz von Sildenafil zur Behandlung der intrauterinen Wachstumsrestriktion (IUGR) bei Schwangeren untersucht. Die Studie musste jedoch aufgrund schwerwiegender Sicherheitsbedenken vorzeitig abgebrochen werden.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Rote-Hand-Brief warnt eindringlich vor einem Off-Label-Use von Sildenafil bei Schwangeren mit intrauteriner Wachstumsrestriktion. Es wird betont, dass dieser Einsatz in Studien mit einer erhöhten Sterblichkeit der Neugeborenen assoziiert war und daher strikt unterbleiben muss.

Häufig gestellte Fragen

Laut AkdÄ zeigte eine klinische Studie (STRIDER) eine erhöhte Anzahl an neonatalen Todesfällen unter Sildenafil. Zudem trat eine persistierende pulmonalarterielle Hypertonie des Neugeborenen häufiger auf.

Die Fachinformation sieht eine Zulassung für die Behandlung der pulmonalarteriellen Hypertonie (Handelsname Revatio) sowie der erektilen Dysfunktion (Handelsname Viagra) vor.

Die Studie wurde laut Rote-Hand-Brief vorzeitig beendet, da im Sildenafil-Arm im Vergleich zur Placebo-Gruppe schwerwiegende neonatale Komplikationen und eine erhöhte Sterblichkeit auftraten.

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Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu Sildenafil: Keine Anwendung zur Behandlung der intrauterinen Wachstumsrestriktion. (AkdÄ, 2018). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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