BfArM2021

Lomitapid (Lojuxta): Rote-Hand-Brief BfArM

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: BfArM (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Rote-Hand-Brief des BfArM zu Lojuxta (Lomitapid) aus dem Jahr 2021. Lomitapid ist ein Lipidsenker, der bei speziellen schweren Fettstoffwechselstörungen eingesetzt wird.

Das Dokument der Firma Amryt Pharmaceuticals DAC in Abstimmung mit der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und dem BfArM erinnert an essenzielle Sicherheitsvorgaben im Umgang mit dem Medikament. Im Fokus stehen dabei die hepatische Sicherheit und der Einsatz bei Frauen im gebärfähigen Alter.

Empfehlungen

Der Rote-Hand-Brief formuliert folgende Kernaspekte zur Arzneimittelsicherheit:

Überwachung der Leberfunktion

Laut Mitteilung des BfArM wird eine konsequente Kontrolle der Leberwerte gefordert. Die Leberfunktion sollte sowohl vor Beginn als auch während der gesamten Behandlung mit Lomitapid überwacht werden.

Für detaillierte Überwachungsintervalle und spezifische Empfehlungen verweist das Dokument auf die Tabellen im Original-Rote-Hand-Brief.

Kontraindikationen

Der Rote-Hand-Brief benennt folgende strikte Kontraindikationen für die Behandlung mit Lomitapid:

  • Mittelschwere oder schwere Beeinträchtigung der Leberfunktion

  • Ungeklärte, fortbestehende anomale Leberfunktionswerte

  • Schwangerschaft

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💡Praxis-Tipp

Ein zentraler Aspekt der Arzneimittelsicherheit bei Lomitapid ist die strikte Beachtung der hepatischen Kontraindikationen. Es wird vom BfArM betont, dass nicht nur eine diagnostizierte Leberinsuffizienz, sondern bereits ungeklärte, fortbestehende anomale Leberfunktionswerte einen Ausschlussgrund für die Therapie darstellen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Rote-Hand-Brief ist Lomitapid bei Schwangerschaft, mittelschwerer bis schwerer Leberfunktionsstörung sowie bei ungeklärten, anhaltend pathologischen Leberwerten kontraindiziert.

Es wird empfohlen, die Leberfunktion sowohl vor dem Start der Behandlung als auch im weiteren Verlauf der Therapie mit Lomitapid regelmäßig zu überwachen.

Nein, der Rote-Hand-Brief des BfArM weist ausdrücklich darauf hin, dass die Anwendung von Lomitapid während der Schwangerschaft kontraindiziert ist.

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Quelle: Rote-Hand-Brief zu Lojuxta® (Lomitapid): Überwachung der Leberfunktion und Kontraindikation während der Schwangerschaft (BfArM, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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