BfArM2015

Hydroxyzin (Atarax®): Rote-Hand-Brief zu QT-Verlängerung

Diese Leitlinie stammt aus 2015 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: BfArM (2015)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Rote-Hand-Brief des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aus dem Jahr 2015 informiert über neue Einschränkungen bei der Verordnung von hydroxyzinhaltigen Arzneimitteln (Atarax® und AH3®N Filmtabletten).

Hintergrund der Warnung ist die weitere Minimierung des bekannten Risikos für eine QT-Zeit-Verlängerung unter der Therapie mit dem Antihistaminikum Hydroxyzin. Diese kardiale Nebenwirkung kann zu schwerwiegenden Herzrhythmusstörungen führen.

Diese Zusammenfassung basiert auf dem kurzen Bekanntmachungstext des Rote-Hand-Briefs und wurde um allgemeines medizinisches Hintergrundwissen ergänzt.

Empfehlungen

Der Rote-Hand-Brief formuliert klare Einschränkungen für die Verordnung von Hydroxyzin, um kardiale Komplikationen zu vermeiden.

Anwendung bei älteren Menschen

Für ältere Menschen wird die Anwendung von hydroxyzinhaltigen Arzneimitteln laut der Sicherheitswarnung nicht mehr empfohlen.

Risikominimierung

Die neuen Vorgaben dienen der aktiven Risikominimierung bezüglich lebensbedrohlicher Arrhythmien. Dies erfordert eine strenge Beachtung der kardialen Vorgeschichte vor jeder Verordnung.

Kontraindikationen

Laut Rote-Hand-Brief ist die Anwendung von Hydroxyzin bei folgenden Patientengruppen nun kontraindiziert:

  • Patienten mit bekannter erworbener Verlängerung des QT-Intervalls

  • Patienten mit kongenitaler Verlängerung des QT-Intervalls

  • Patienten mit einem bekannten Risikofaktor für eine QT-Zeit-Verlängerung

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💡Praxis-Tipp

Ein zentraler Aspekt des Rote-Hand-Briefs ist die strikte Kontraindikation von Hydroxyzin (Atarax®, AH3®N) bei bestehender QT-Verlängerung oder entsprechenden Risikofaktoren. Zudem wird von einer Verordnung bei älteren Menschen nun explizit abgeraten, was eine Anpassung bisheriger Verordnungsgewohnheiten in dieser Altersgruppe erfordert.

Häufig gestellte Fragen

Der Rote-Hand-Brief des BfArM aus dem Jahr 2015 wurde veröffentlicht, um über neue Einschränkungen zur Minimierung des Risikos einer QT-Zeit-Verlängerung zu informieren. Diese kardiale Nebenwirkung war bereits bekannt, erforderte aber strengere Vorgaben zum Patientenschutz.

Laut Rote-Hand-Brief wird die Anwendung von hydroxyzinhaltigen Arzneimitteln wie Atarax® oder AH3®N bei älteren Menschen nicht mehr empfohlen. In der Praxis erfordert dies in der Regel ein Ausweichen auf andere Therapieoptionen.

Das Medikament ist bei Personen mit bekannter erworbener oder kongenitaler Verlängerung des QT-Intervalls kontraindiziert. Ebenso besteht eine Kontraindikation bei Patienten, die bekannte Risikofaktoren für eine QT-Zeit-Verlängerung aufweisen.

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Quelle: Rote-Hand-Brief zu Hydroxyzin (Atarax® und AH3®N Filmtabletten): Neue Einschränkungen zum Risiko der QT-Zeit-Verlängerungen (BfArM, 2015). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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