Infliximab (Remsima): Kontraindikation bei HFI (Sorbit)

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: PEI (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Dieser Artikel basiert auf einem Rote-Hand-Brief des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) aus dem Jahr 2026 zu Remsima (Infliximab). Da der Originaltext sehr kurz ist, wurden allgemeine medizinische Hintergrundinformationen zum besseren Verständnis ergänzt.

Infliximab ist ein monoklonaler Antikörper und TNF-alpha-Inhibitor, der zur Behandlung verschiedener chronisch-entzündlicher Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis, Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa eingesetzt wird. Anlass für die aktuelle Sicherheitswarnung ist die Einführung einer neuen intravenösen Formulierung des Präparats.

Diese neue Formulierung enthält den Hilfsstoff Sorbitol. Bei der hereditären Fruktoseintoleranz handelt es sich um eine seltene angeborene Stoffwechselstörung. Da Sorbitol im menschlichen Körper zu Fruktose verstoffwechselt wird, kann die intravenöse Zufuhr bei betroffenen Patienten zu schweren, potenziell lebensbedrohlichen Komplikationen wie Leber- und Nierenversagen führen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird empfohlen, vor der erstmaligen Verabreichung der neuen Remsima-Formulierung aktiv nach einer bekannten Fruktoseintoleranz in der Anamnese zu fahnden. Da Sorbitol im Körper zu Fruktose metabolisiert wird, kann ein Übersehen dieser Kontraindikation zu lebensbedrohlichen Stoffwechselentgleisungen führen.

Häufig gestellte Fragen

Das Paul-Ehrlich-Institut warnt vor der neuen intravenösen Formulierung von Remsima, da diese den Hilfsstoff Sorbitol enthält. Dies stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko für eine spezifische Patientengruppe dar.

Laut Rote-Hand-Brief ist das Präparat bei Patienten mit hereditärer Fruktoseintoleranz streng kontraindiziert. Der enthaltene Hilfsstoff Sorbitol wird im Körper zu Fruktose abgebaut und kann bei diesen Patienten schwere Organschäden verursachen.

Die Warnung bezieht sich auf das Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung in den Stärken 100 mg und 350 mg. Beide Stärken weisen eine Konzentration von 40 mg/ml auf.

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Quelle: Rote-Hand-Brief: Remsima (Infliximab) (PEI, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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