Burosumab (Crysvita): Risiko für schwere Hyperkalzämie
Hintergrund
Diese Zusammenfassung basiert auf der Kurzinformation des Rote-Hand-Briefs des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) aus dem Jahr 2025. Da der Quelltext sehr kurz ist, wurden allgemeine medizinische Hintergrundinformationen zur Einordnung ergänzt.
Crysvita (Burosumab) ist ein monoklonaler Antikörper, der in der Praxis zur Behandlung der X-chromosomalen Hypophosphatämie (XLH) sowie der tumorinduzierten Osteomalazie (TIO) eingesetzt wird. Der Wirkstoff richtet sich gegen den Fibroblasten-Wachstumsfaktor 23 (FGF23) und reguliert den Phosphathaushalt.
Das PEI hat eine aktuelle Sicherheitsinformation für medizinische Fachkreise veröffentlicht. Diese weist auf eine potenziell lebensbedrohliche Komplikation im Rahmen der Therapie mit diesem Antikörper hin.
💡Praxis-Tipp
Aufgrund der aktuellen Sicherheitsinformation des PEI wird eine erhöhte Aufmerksamkeit auf den Calciumhaushalt bei Personen unter Burosumab-Therapie angeraten. Das Risiko einer schweren Hyperkalzämie erfordert eine entsprechende laborchemische Sensibilität im Behandlungsverlauf.
Häufig gestellte Fragen
Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat 2025 einen Rote-Hand-Brief veröffentlicht, um medizinische Fachkreise über ein neu bewertetes Sicherheitsrisiko zu informieren. Konkret wird vor dem Risiko einer schweren Hyperkalzämie gewarnt.
Die zentrale Warnung des Rote-Hand-Briefs bezieht sich auf das mögliche Auftreten einer schweren Hyperkalzämie unter der Behandlung mit dem monoklonalen Antikörper.
Neben dem Phosphatspiegel, der primär durch das Medikament reguliert wird, ist aufgrund der aktuellen Warnung vor schwerer Hyperkalzämie insbesondere der Calciumwert im Serum von zentraler Bedeutung.
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Quelle: Rote-Hand-Brief: Crysvita (Burosumab) (PEI, 2025). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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