DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)KardiologieKardiologie

Röntgendiagnostik: Strahlenschutz und Dosisoptimierung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Leitlinie der Bundesärztekammer (BÄK) fasst die ärztlichen und aufnahmetechnischen Qualitätsanforderungen für die radiologische Diagnostik zusammen. Ziel ist es, eine für die klinische Fragestellung angemessene Bildqualität bei medizinisch vertretbar niedriger Strahlenexposition zu erreichen.

Das Grundprinzip der Optimierung der Strahlenexposition (ALARA-Prinzip) steht dabei im Vordergrund. Die Vorgaben gelten für die Projektionsradiographie, Mammographie, digitale Volumentomographie (DVT) und Durchleuchtung.

Die Qualitätsanforderungen umfassen die vollständige Erfassung der Untersuchungsregion, die Darstellung wichtiger Bilddetails sowie die Erkennbarkeit kritischer Strukturen. Zudem werden spezifische Anforderungen für Neugeborene, Säuglinge, Kinder und Jugendliche definiert.

Vollständige Empfehlungen in der Originalleitlinie lesen
ClariMed durchsucht 14.000+ weitere Leitlinien
Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein häufiger Fehler in der digitalen Radiographie ist die fehlende Wahrnehmung von Überexpositionen, da die Bildhelligkeit automatisch normiert wird. Die Leitlinie betont, dass der Dosisindikator (EI-Wert) nach DIN EN 62494-1 zwingend zur Expositionskontrolle herangezogen und auf der Befundworkstation angezeigt werden sollte. Zudem wird bei Kindern unter 15 cm Körperdurchmesser der Verzicht auf ein Streustrahlenraster empfohlen, um die Dosis signifikant zu senken.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie sollte bei Kindern unter einem Körperdurchmesser von 15 cm auf ein Streustrahlenraster verzichtet werden. Ab einem Alter von etwa 6 Jahren beziehungsweise einem Durchmesser über 15 cm wird der Einsatz eines Rasters empfohlen.

Es wird empfohlen, eine Zusatzfilterung von 1 mm Aluminium und mindestens 0,1 mm Kupfer in den Strahlengang einzubringen. Bei Adoleszenten kann die Kupferfilterung gemäß Leitlinie auf bis zu 0,3 mm erhöht werden.

Die Leitlinie verweist darauf, dass der Nutzen des Gonadenschutzes kontrovers diskutiert wird. Er sollte nur angewendet werden, wenn keine zu befundenden Strukturen verdeckt werden und die Belichtungsautomatik nicht gestört wird.

Da Überexpositionen optisch nicht mehr auffallen, wird die Nutzung des Dosisindikators nach DIN EN 62494-1 empfohlen. Dieser Wert korreliert mit der Bildempfängerdosis und sollte bei jedem Bild im DICOM-Header gespeichert werden.

Fehlaufnahmen ohne befundungsrelevante Informationen müssen bildlich nicht archiviert werden. Es wird jedoch gefordert, die zugehörigen Expositionsdaten zur Nachvollziehbarkeit der Strahlenexposition zu speichern.

War diese Zusammenfassung hilfreich?

Quelle: Qualitätssicherung in der Röntgendiagnostik Leitlinie der Bundesärztekammer (DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

Verwandte Leitlinien

Über Google hier gelandet?

ClariMed durchsucht alle medizinischen Leitlinien

AWMF, NVL, NICE, WHO, ESC, KDIGO - Quellenzitiert, kostenlos. Speichern Sie Ihren Verlauf auf allen Geräten mit einem kostenlosen Konto.

Kostenloses Konto erstellen
Keine Kreditkarte. DSGVO-konform. In Deutschland gehostet.