RKI/STIKO2026Infektiologie

COVID-19 Auffrischimpfung XBB.1.5: STIKO-Empfehlung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: RKI/STIKO (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die STIKO-Stellungnahme befasst sich mit der Anpassung von COVID-19-Impfstoffen an zirkulierende Virusvarianten. Seit Mai 2023 dominieren weltweit die SARS-CoV-2-Sublinien XBB.1.

Gemäß den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kommen monovalente, auf XBB.1.5 oder XBB.1.16 basierende Impfstoffe zum Einsatz. Ziel der angepassten Vakzine ist ein optimaler Immunschutz vor schweren Krankheitsverläufen.

Durch die Auffrischimpfung sollen Hospitalisierungen und COVID-19-bedingte Todesfälle reduziert werden. In Pflegeeinrichtungen kann zudem die Virustransmission gesenkt und das Infektionsrisiko für Kontaktpersonen minimiert werden.

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💡Praxis-Tipp

Die STIKO-Stellungnahme weist darauf hin, dass die COVID-19-Auffrischimpfung problemlos am selben Termin wie die Influenza- oder Pneumokokkenimpfung verabreicht werden kann. Es wird zudem betont, dass bei stark immundefizienten Personen der reguläre Mindestabstand von 12 Monaten unterschritten werden darf. Zu Beginn der Impfsaison sollten hochbetagte und besonders gefährdete Menschen prioritär geimpft werden.

Häufig gestellte Fragen

Laut STIKO wird die Auffrischimpfung für Personen ab 60 Jahren, chronisch Kranke ab 6 Monaten sowie medizinisches Personal empfohlen. Auch Bewohner von Pflegeeinrichtungen und enge Kontaktpersonen von Immunsupprimierten sollen geimpft werden.

Die Stellungnahme empfiehlt einen Mindestabstand von 12 Monaten zum letzten Antigenkontakt. Bei Personen mit stark eingeschränkter Immunantwort kann dieser Abstand laut Leitlinie verkürzt werden.

Für die gesunde Allgemeinbevölkerung besteht laut STIKO derzeit keine Notwendigkeit für eine weitere Auffrischimpfung. Voraussetzung ist eine bestehende Basisimmunität, die durch drei Antigenkontakte erreicht wird.

Die Leitlinie bestätigt, dass die COVID-19-Impfung am selben Termin wie die Influenza-Impfung erfolgen kann. Dies gilt ebenso für die gleichzeitige Verabreichung der Pneumokokkenimpfung.

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Quelle: RKI: Stellungnahme-COVID-19-Varianten-adaptierte-Impfstoffe (RKI/STIKO, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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