Refluxkrankheit (GERD) & EoE: Diagnostik und Therapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AWMF|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) gehört zu den häufigsten organischen Oberbaucherkrankungen. Obwohl Protonenpumpeninhibitoren (PPI) die Behandlung grundlegend verbessert haben, bleiben Herausforderungen wie die unzureichende Symptomkontrolle bei einigen Betroffenen bestehen.

Zudem geht die Refluxkrankheit bei einem Teil der Personen mit einem erhöhten Risiko für die Entstehung eines Barrett-Ösophagus und nachfolgend eines Karzinoms der Speiseröhre einher. Eine strukturierte Überwachung und Therapie sind hierbei essenziell.

Die eosinophile Ösophagitis (EoE) stellt mittlerweile die zweithäufigste chronisch-entzündliche Erkrankung der Speiseröhre dar. Die vorliegende AWMF S2k-Leitlinie fasst den aktuellen Wissensstand zu Diagnostik, medikamentöser und chirurgischer Therapie dieser Krankheitsbilder zusammen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie weist darauf hin, dass das rein symptomatische Ansprechen auf Protonenpumpeninhibitoren (PPI) keine Relevanz für die Diagnosesicherung einer GERD hat. Bei unzureichendem Ansprechen typischer Refluxbeschwerden auf eine über mindestens acht Wochen adäquat durchgeführte PPI-Therapie wird eine weiterführende Abklärung dringend empfohlen, um andere Ursachen wie eine eosinophile Ösophagitis oder ein funktionelles Sodbrennen auszuschließen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie wird eine Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (ÖGD) bei Vorliegen von Alarmsymptomen wie Dysphagie, Gewichtsverlust oder Blutungszeichen empfohlen. Auch bei primär erfolgloser probatorischer PPI-Therapie sollte eine endoskopische Abklärung erfolgen.

Die Leitlinie empfiehlt die Verwendung der Prag-Klassifikation zur Beschreibung des Barrett-Ösophagus. Diese umfasst die zirkuläre Ausdehnung der Zylindermetaplasie nach proximal (C) und die maximale Ausdehnung (M) in Zentimetern.

Es wird empfohlen, mindestens sechs Biopsien aus verschiedenen Höhen des Ösophagus zu entnehmen. Dies sollte insbesondere aus Regionen mit endoskopischen Auffälligkeiten geschehen, da die Entzündung oft ein unregelmäßiges Befallsmuster aufweist.

Als diätetische Therapieoption wird die 6-Food-Eliminationsdiät genannt, bei der Kuhmilch, Weizen, Soja, Ei, Nüsse und Fisch/Meeresfrüchte weggelassen werden. Eine Allergietest-basierte Eliminationsdiät wird bei Erwachsenen aufgrund begrenzter Wirksamkeit nicht empfohlen.

Eine operative Therapie, bevorzugt die laparoskopische Fundoplicatio, sollte bei langjährigem gesichertem Reflux und bei komplizierter GERD angeboten werden. Sie wird auch evaluiert, wenn Betroffene eine langfristige Medikamenteneinnahme nicht vertragen.

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Quelle: Gastroösophageale Refluxkrankheit und eosinophile Ösophagitis (AWMF). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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