Ösophaguskarzinom: Diagnostik, Staging und Therapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGVS (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Ösophaguskarzinom wird histologisch primär in das Adenokarzinom und das Plattenepithelkarzinom unterteilt. Es handelt sich um eine Tumorerkrankung mit einer allgemein schlechten Prognose und einer relativen 5-Jahres-Überlebensrate von etwa 22 bis 24 Prozent.

Zu den wesentlichen Risikofaktoren zählen Rauchen für beide Entitäten sowie Alkoholkonsum spezifisch für das Plattenepithelkarzinom. Übergewicht und ein Barrett-Ösophagus erhöhen das Risiko für ein Adenokarzinom, während eine Achalasie das Risiko für beide Tumorarten steigert.

Die Diagnostik und Therapie erfordern einen hohen Grad an Interdisziplinarität. Dies ist insbesondere durch die anatomische Nähe der Speiseröhre zum Bronchialsystem und zur Lunge bedingt, was erhebliche technische Anforderungen an das operative und therapeutische Vorgehen stellt.

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💡Praxis-Tipp

Ein zentraler Praxis-Hinweis der Leitlinie betrifft die Therapieplanung bei Fernmetastasierung. Es wird explizit darauf hingewiesen, dass bei einem präoperativen Nachweis von Fernmetastasen keine Operation mehr erfolgen soll, während bei intraoperativ zufällig entdeckten, sehr limitierten Metastasen eine Mitentfernung zusammen mit dem Primärtumor erwogen werden kann.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie wird bei der Endoskopie eines Barrett-Ösophagus die Entnahme von 4-Quadranten-Biopsien empfohlen. Suspekte Areale sollen dabei getrennt asserviert und histopathologisch untersucht werden.

Die Leitlinie empfiehlt eine endoskopische Resektion bei hochgradigen intraepithelialen Neoplasien oder mukosalen Frühkarzinomen. Bei oberflächlicher Submukosainfiltration ohne Risikokriterien kann dies ebenfalls eine ausreichende Alternative zur Operation sein.

Es wird explizit davon abgeraten, zirkulierende Tumormarker zur Diagnose oder Therapieüberwachung des Ösophaguskarzinoms zu bestimmen.

Vor Einleitung einer palliativen Systemtherapie wird die Bestimmung des HER2-Status sowie des PD-L1-Status (CPS/TPS) empfohlen. Bei einem Rezidiv nach Erstlinientherapie sollte zudem der MSI/MMR-Status getestet werden.

Die Leitlinie rät davon ab, selbstexpandierende Metallstents (SEMS) als "Bridge to Surgery" oder vor einer neoadjuvanten Radiochemotherapie einzusetzen, da dies mit einer erhöhten Komplikationsrate einhergeht.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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