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Psoriasis & Psoriasis-Arthritis: Diagnostik & Therapie

Diese Leitlinie stammt aus 2010 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung, nicht ärztlich geprüft|Quelle: SIGN (2010)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Psoriasis ist eine häufige chronisch-entzündliche Erkrankung, die vorwiegend Haut und Gelenke betrifft. Etwa 20 Prozent der Betroffenen entwickeln zusätzlich eine Psoriasis-Arthritis (PsA).

Die negativen Auswirkungen auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität sind laut Leitlinie vergleichbar mit jenen von ischämischen Herzerkrankungen, Diabetes oder Depressionen. Zudem ist eine schwere Psoriasis mit einer erhöhten Mortalität assoziiert.

Eine frühzeitige Diagnose und eine adäquate Therapie sind entscheidend, um Gelenkschäden bei PsA zu minimieren und die Krankheitslast zu senken. Die Behandlung reicht von topischen Therapien in der Primärversorgung bis hin zu systemischen und biologischen Therapien in der Sekundärversorgung.

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💡Praxis-Tipp

Laut Leitlinie erfordern Patienten mit erythrodermischer oder generalisierter pustulöser Psoriasis eine sofortige Notfallüberweisung in die Dermatologie. Zudem wird darauf hingewiesen, dass die Einschränkung der Lebensqualität (gemessen am DLQI) oft nicht mit der sichtbaren Ausdehnung der Hautläsionen korreliert. Es wird daher empfohlen, Überweisungsentscheidungen nicht allein vom optischen Schweregrad abhängig zu machen.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie empfiehlt eine Überweisung, wenn Gelenkschwellungen, Daktylitis ("Wurstfinger") oder Wirbelsäulenschmerzen mit deutlicher Morgensteifigkeit auftreten. Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend, um irreversible Gelenkschäden zu vermeiden.

Es wird von einer regelmäßigen Anwendung über längere Zeiträume abgeraten, da das Risiko für Hautatrophien und systemische Nebenwirkungen steigt. Für die Langzeittherapie empfiehlt die Leitlinie stattdessen Vitamin-D-Analoga.

Laut Leitlinie wird Methotrexat als systemische Therapie bevorzugt, wenn neben der Hauterkrankung auch eine Psoriasis-Arthritis vorliegt. Es wird zudem für die längerfristige Erhaltungstherapie empfohlen.

Aufgrund des erhöhten kardiovaskulären und metabolischen Risikos wird bei schwerer Psoriasis eine jährliche Kontrolle des Lipidprofils und ein Diabetes-Screening empfohlen. Zudem sollte der Blutdruck gemessen und der BMI dokumentiert werden.

Die Leitlinie rät von der Verwendung von Breitband-UVB ab, da Schmalband-UVB (NBUVB) eine deutlich bessere Wirksamkeit zeigt und weniger Verbrennungen verursacht. Praxen sollten schnellstmöglich auf NBUVB umstellen.

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Quelle: SIGN 121: Diagnosis and Management of Psoriasis and Psoriatic Arthritis (SIGN, 2010). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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