Posaconazol (Noxafil): Dosierung und Medikationsfehler

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Rote-Hand-Brief der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) aus dem Jahr 2023 thematisiert ein potenzielles Risiko für Medikationsfehler bei der Verordnung von Posaconazol (Noxafil®). Posaconazol ist ein Breitband-Antimykotikum.

Es wird zur Behandlung von Pilzinfektionen sowie zur Prophylaxe invasiver Pilzinfektionen eingesetzt. Kürzlich wurde eine neue Darreichungsform speziell für Kinder ab zwei Jahren zugelassen.

Diese Neuzulassung erweitert die therapeutischen Möglichkeiten, birgt jedoch laut AkdÄ ein erhebliches Risiko für Verwechslungen mit bereits bestehenden Präparaten auf dem Markt.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird dringend darauf hingewiesen, bei der Verordnung von Posaconazol (Noxafil®) nicht nur den Wirkstoffnamen, sondern zwingend die exakte Darreichungsform auf dem Rezept zu vermerken. Eine unpräzise Verordnung wie "Posaconazol Suspension" reicht nicht mehr aus und kann zu lebensbedrohlichen Dosierungsfehlern führen.

Häufig gestellte Fragen

Die AkdÄ warnt vor Medikationsfehlern durch eine neue Darreichungsform von Posaconazol. Das neue magensaftresistente Pulver darf nicht mit der herkömmlichen Suspension verwechselt werden.

Das neue magensaftresistente Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen ist laut Rote-Hand-Brief für Kinder ab 2 Jahren zugelassen.

Nein, der Rote-Hand-Brief stellt klar, dass Posaconazol-haltige Tabletten und die Suspension zum Einnehmen ebenfalls nicht austauschbar sind.

Ein Austausch der nicht-kompatiblen Darreichungsformen kann zu einer Unter- oder Überdosierung führen. Dies birgt das Risiko für Therapieversagen oder schwerwiegende Nebenwirkungen.

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Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu Noxafil® (Posaconazol): Neues „Magensaftresistentes Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen“ (AkdÄ, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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