Pleuramesotheliom: Diagnostik, Staging und Therapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Onkopedia (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das maligne Pleuramesotheliom ist ein seltener, aber hochaggressiver Tumor des Brustfells. Die Onkopedia-Leitlinie beschreibt eine ungünstige Prognose mit einem relativen 5-Jahres-Überleben von 8 Prozent bei Männern und 13 Prozent bei Frauen.

Der primäre Risikofaktor ist die berufliche Exposition gegenüber Asbestfasern. Die Erkrankung kann als Berufskrankheit (BK-Nr. 4105) anerkannt werden, weshalb bei jedem Verdachtsfall eine entsprechende Meldung an die Unfallversicherungsträger empfohlen wird.

Klinisch manifestiert sich das Mesotheliom häufig durch unspezifische Symptome wie Dyspnoe, thorakale Schmerzen und einseitige Pleuraergüsse. Aufgrund der langen Latenzzeit treten Neuerkrankungen auch Jahrzehnte nach dem Asbestverbot weiterhin auf.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein zentraler Praxis-Hinweis der Leitlinie ist die zwingende Notwendigkeit einer histologischen Diagnosesicherung mittels VATS-Biopsie. Es wird ausdrücklich davor gewarnt, sich auf eine rein zytologische Untersuchung von Pleuraergüssen zu verlassen, da diese der Histologie klar unterlegen ist. Zudem wird empfohlen, bei der Biopsie subpleurales Fettgewebe zu entnehmen, um die Invasivität des Tumors pathologisch beweisen zu können.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie wird eine videoassistierte Thorakoskopie (VATS) mit Pleurabiopsie empfohlen. Eine rein zytologische Untersuchung aus dem Pleuraerguss ist nicht ausreichend.

Es wird eine Immuntherapie mit den Checkpoint-Inhibitoren Nivolumab und Ipilimumab empfohlen. Bei Kontraindikationen oder hohem Remissionsdruck bei epitheloider Histologie kann alternativ eine Chemotherapie mit Cisplatin und Pemetrexed erfolgen.

Eine chirurgische Resektion mittels erweiterter Pleurektomie/Dekortikation wird bei Patienten in gutem Allgemeinzustand mit epitheloidem Subtyp in frühen Stadien empfohlen. Sie sollte stets im Rahmen eines multimodalen Konzepts mit Chemotherapie stattfinden.

Ja, die Leitlinie betont, dass bei jedem Mesotheliom der begründete Verdacht auf eine berufliche Verursachung durch Asbest besteht. Es wird empfohlen, die Erkrankung grundsätzlich als Berufskrankheit (BK-Nr. 4105) zu melden.

Es wird empfohlen, in den ersten zwei Jahren nach Abschluss der Therapie alle drei Monate ein CT von Thorax und Abdomen durchzuführen. Danach kann das Intervall auf sechs Monate verlängert werden.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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