Miltefosin: Keratitis und okuläre Nebenwirkungen

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Rote-Hand-Brief der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) aus dem Jahr 2021.

Miltefosin (Impavido®) wird zur Behandlung der parasitären Tropenkrankheit Leishmaniose eingesetzt.

In wenigen Fällen wurden im Zusammenhang mit der Einnahme von Miltefosin Komplikationen am Auge, unter anderem eine Keratitis, beobachtet. Das Risiko für diese unerwünschten Arzneimittelwirkungen steigt laut Warnhinweis insbesondere bei einer Überschreitung der empfohlenen Therapiedauer.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Aufgrund der langen Halbwertszeit von Miltefosin klingen okuläre Nebenwirkungen nach dem Absetzen oft nicht von alleine ab. Es wird empfohlen, frühzeitig einen Augenarzt hinzuzuziehen und eine Therapie mit topischen Glukokortikoiden zu erwägen, um dauerhafte Augenschäden zu verhindern.

Häufig gestellte Fragen

Laut Rote-Hand-Brief der AkdÄ kann es unter der Therapie mit Miltefosin zu okulären Komplikationen kommen. Als spezifisches Beispiel wird die Keratitis genannt.

Das Risiko für okuläre Veränderungen steigt laut Warnhinweis insbesondere dann, wenn das Medikament über die empfohlene Behandlungsdauer von 28 Tagen hinaus angewendet wird.

Das Arzneimittel sollte unverzüglich abgesetzt und eine alternative Leishmaniose-Therapie eingeleitet werden. Zudem wird die umgehende Konsultation eines Augenarztes empfohlen.

Da die Beschwerden aufgrund der langen Halbwertszeit oft nicht von selbst abheilen, ist eine augenärztliche Mitbeurteilung wichtig. Fallberichten zufolge zeigen topische Glukokortikoide eine gute Wirksamkeit zur Linderung der Symptome.

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Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu Miltefosin (Impavido® 10 mg/50 mg (AkdÄ, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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